Montag, 17. Dezember 2007
Ich ziehe um!!!
stephan-zink, 16:20h
So seit langen mal wieder eine Meldung aus dem fernen Thailand. Mir gehts hier nach wie vor noch bestens, das Wetter ist klasse und die Leute moegen mich immer noch, auch wenn sie mich nun schon mehr als 2 Monate aushalten mussten :-)
Allerdings wird das die letzte Nachricht auf dieser Plattform sein, da sich hier bei den meisten Computern eine Art Allergie gegen diese Seite entwickelt hat. Der einzige Computer, bei dem es bis jetzt noch funktioniert hat Bilder upzuloaden, ist nun auch in die Graetsche gegangen... Daher darf ich nun stolz meinen zweiten, besseren, einfach nur genialen neuen Blog praesentieren. Hier kann man sogar die Bilder, wenn man sie anklickt in Originalgroesse sehen! Einfach nur grossartig!!! Oder etwa nicht!?
Noeng ( 1 )
Song ( 2 )
Saam ( 3 )
Hier ist er nun:
www.stephanegat.blogspot.com
Ja, ja, ja der Name ist jetzt nicht so einfallsreich, hatte halt keine Zeit fuer eine Namensfindungsumfrage!!!
Viel Spass damit!!!
Allerdings wird das die letzte Nachricht auf dieser Plattform sein, da sich hier bei den meisten Computern eine Art Allergie gegen diese Seite entwickelt hat. Der einzige Computer, bei dem es bis jetzt noch funktioniert hat Bilder upzuloaden, ist nun auch in die Graetsche gegangen... Daher darf ich nun stolz meinen zweiten, besseren, einfach nur genialen neuen Blog praesentieren. Hier kann man sogar die Bilder, wenn man sie anklickt in Originalgroesse sehen! Einfach nur grossartig!!! Oder etwa nicht!?
Noeng ( 1 )
Song ( 2 )
Saam ( 3 )
Hier ist er nun:
www.stephanegat.blogspot.com
Ja, ja, ja der Name ist jetzt nicht so einfallsreich, hatte halt keine Zeit fuer eine Namensfindungsumfrage!!!
Viel Spass damit!!!
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Samstag, 24. November 2007
Fluesse, Berge und eine schoene Stadt! LAOS
stephan-zink, 10:23h
So nun aber... Schoene Gruesse nach Deutschland!
Der Laos Trip, der hatte es echt in sich! Wie bereits im letzten Blog erwaehnt, waren wir ein bisschen angeschlagen, als es auf nach Laos ging :-) Hier ein paar Bilder vor unserer Abreise nach Laos.
Darf ich den ersten Mitreisenden vorstellen. Boris aus der Slowakei, 23 Jahre jung, studiert Elektrotechnik und liebt es Whiskey und Bier zu trinken! Davon hatte er den Abend zuvor auch zu genuege.

Der zweite kommt aus Ungarn, 25 Jahre und Student der Architektur. Zwar ebenfalls hart im Nehmen, aber der Tag zuvor war so garnicht sein Tag ;-)

Nun zum Deutschen, den kennt ihr ja! Das Bild sieht natuerlich schlimmer aus als es wirklich war!

Und last but not least unsere thailaendische Lehrerin (Lehrt Architektur, Alter unbekannt), die wohl ahnend wie der Abend so laufen wird, nicht mit uns gegangen ist, daher ganz frisch sich um die Organisation kuemmern konnte.

Der Plan war es mit dem Minibus von Chiang Mai etwa 5 Stunden lang nahe an die Thai-Laos-Grenze zu gelangen, an einem Ort namens Chiang Khong. Dort dann eine Nacht zu bleiben und frueh am naechsten morgen mit dem Boot ueber den Mekong nach Luang Prabang, der alten Hauptstadt Laos zu kommen.
Hier mal kurz noch ein Bild nach ca. 3 Stunden Fahrt, bei einem Zwischenstopp an ner Cashewfarm. Strahlendes Wetter, was uns aber noch ziemlich egal war!

Das Essen hats auch nicht besser machen wollen. Wenn ihr genau hinschaut, koennt ihr links auf dem Bild etwas Fritiertes sehen. Dreimal duerft ihr raten was das ist! Nein keine Shrimps oder so, das waren doch tatsaechlich Huehnerfuesse!

Das Fleisch sah da schon besser aus, allerdings gibt es dort keine Kuehltheke, statt dessen werden an Stecken befestigte Tueten dazu verwendet die Fliegen zu verscheuchen.

In Chiang Khong angekommen, hatten wir dann eine Unterkunft direkt am Mekong River mit Aussicht auf Laos, das am anderen Ufer lag.
Die Zimmer waren soweit in Ordnung, nur die Toilette war etwas seltsam! Da haben sie doch glatt die Schuessel falschrum montiert und das auch noch so bloed, dass man gerade noch sitzen konnte und auf eine Wand geschaut hat. Meinen langen Hacksen waren dafuer allerdings zu lang, will das hier aber nicht weiter ausfuehren :-)

Auch hatte die Stadt so einige lustige Sachen zu bieten. Wer brauch schon so viele Satellitenempfaenger fuers Auto!?

Auch das Fahrrad ist mir sofort ins Auge geschossen und die Besitzerin war kein Kind! Ratet mal an wen ich da sofort gedacht habe :-)

Aber fuer mich gabs natuerlich auch das richtige Gefaehrt! Ein in Thailand auf 3 Raeder umgeruesteter Roller. Der stand da einfach am Strassenrand rum und hatte sogar noch den Schluessel stecken!

Nach unserer Stadttour haben wir uns noch ein bisschen zu Leuten am Strassenrand gesellt. Da hatte sich ein Franzose mit einem Thailaender eine Art Wigwam aufgestellt unter und vor dem die Leute mit Getraenken aller Art bedient wurden. War ganz chillig, auch wenn der Franzose, ganz links im Bild, die ganze Zeit mit dem Lagerfeuer rumgespielt hat. So wie der sich verhalten hat wuerde ich auf stoned tippen!

Am naechsten Morgen hat sich dann folgendes Bild vor unserer Unterkunft aufgetan. Sah vielversprechend aus und ich hab mich schon auf die Reise nach Luang Prabang gefreut.

Dann gings auch schon, nach den ueblichen Formalitaeten mit dem Visum, mit einem Boot rueber ans andere Ufer und schon waren wir in Laos, das war ja einfach!

hier das erste Bild, das ich in Laos geschossen habe. Im Hintergrund ist der Mekong und Thailand zu sehen, nicht zu uebersehen die ganzen westlichen Touristen, von denen es in Laos ganz viele gab.

Natuerlich wollten wir nicht die typischen Touristen mimen und haben uns daher strengstens nur an einheimische Produkte gehalten. Da Laos ein kommunistisches Land ist gabs da daher auch nicht mehrere Biersorten sondern nur Beer Lao, also ein Einheitsbier.

Ich fands aber ziemlich gut, besser als das in Thailand und Kambotscha, hier kann ich das ja schreiben. Wehe dem ein Thai bekommt das zu Ohren :-)
Das Bier gabs dann auch gleich auf dem Boot zur Wegzehrung.

Bei dem Bild kann man sich schon fragen, warum ich so nen bescheuerten Helm aufhabe, aber das naechste Bild zeigt den Grund!

Wir sind naemlich mit dem Speedboot unterwegs gewesen. Das sind ziemlich kleine Boote, vergleichbar mit einem groesseren Surfbrett, die einen PS-starken Motor im Heck haben. Ziemlich gleiches System wie in Amphawa auf den schwimmenden Maerkten, wenn ihr euch erinnern koennt, d.h. der Motor ist drehbar gelagert und ueber eine ca. 4 Meter lange Welle mit einem meineserachtens Alupropeller verbunden. Das ganze ist fuer maximal 8 Leute und den Fahrer ausgelegt.

Das ganze war auch nicht unbedingt ungefaehrlich, daher auch die Schwimmwetsen und Helme. Wir sind naemlich schaetzungsweise mit 60 bis 70 Sachen ueber den Mekong geduest, der ziemlich gewaltige Stromschnellen und tueckische Felsen hat. War aber ein Heidenspass und alleine die Bootsfahrt war ein riesen Erlebnis.
Mich hatten sie wegen meinen langen Beinen gleich in die erste Reihe gesetzt, wodurch ich im Gegensatz zu den anderen einen absolut chilligen Platz hatte :-)

Der Sonnenbrand auf meinen Beinen danach war aber vorprogrammiert und da hatten sie dann wieder was zu lachen. Der hat sich naemlich hartneckige 7 Tage gahalten und hoellisch gebrand :-( Der Fahrtwind war einfach das Tueckische!
Die Landschaft um uns herum war sehr abwechslungsreich. Hier z.B. ein Uferbereich, der fast schon wie ein Starnd gewirkt hat.

Dort hab ich dann auch mal kurz aussteigen muessen :-) Das Bier, die teilweise holprige Fahrt und der doch nach ner Zeit kalte Fahrtwind haben es soweit kommen lassen. Der Fahrer war deswegen ein wenig stinkig, da er uns zuvor ausdruecklich gesagt hat, dass er nur an den drei festen Stopps anhaelt. Naja fuer die anderen wars ein Spass!

Um mal zu zeigen, wie so ein Speedboot aussieht, hab ich mal eins, das wir natuerlich ueberholt haben, fotographiert. Das waren sogar Deutsche, die da auf dem Bild zu sehen sind. Am Dialekt wuerde ich sagen aus den neuen Bundeslaendern.


Hier zum Vergleich mal ein Slowboot, das zwar komfortabler war, aber bestimmt die doppelte Zeit fuer die Strecke benoetigt hat. Wir sind da teilweise wie im Slalom an denen vorbeigeschossen!

Auch gabs dort natuerlich noch wesentlich langsamere Boote. Bei dem hatten sie gleich ein Haus darauf gebaut.

Aber auch recht komische Sachen, wie z.B. dieser Rindertransport.

Ueberhaupt hat mir die Landschaft hier am besten gefallen.
Felsen, die sich mitten im Fluss aufgetan haben, oder einfach nur steil ansteigende Uferbereiche, ich fands einfach nur schoen!!!




Angekommen sind wir dann in Luang Prabang wie es bereits gedaemmert hat. Die Stadt ist ziemlich ueberschaubar und daher ganz gut zu Fuss zu erkunden. Nach erfolgreicher Suche eines Guesthouses ziemlich im Zentrum gings dann auch noch ein wenig die Nachtmaerkte besuchen und einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen.
Das Bild zeigt eine fuer Luang Prabang typische Strasse, also eher mehr westlicher Baustill als asiatischer.

Wir sahen auch alle eher westlich als asiatisch aus :-) Das typische rote Gesicht ist einfach zu verraeterisch!

Den Samstag hatten wir dann einen ganzen Tag fuer die Stadt und so gings gleich morgens frueh raus und auf Schusters Rappen durch Luang Prabang.
Bei Tag kann man auch an den Haeusern, die auf den ersten Eindruck westlich wirken, die dann doch asiatische Herkunft erkennen. Auf ziemlich allen Daechern waren Figuerchen auf der Spitze platziert, bzw. an den Verzierungen konnte man das auch erkennen. Laos war naemlich lange Zeit eine franzoesische Provinz, so sieht man da ueberall Baguettverkaefer und auch trifft man dort franzoesisch sprechende Asiaten an :-)


Neben der Stadt als ganzes hatten wir natuerlich den Tag noch eine lange Liste an Dingen, die wir sehen wollten, abzuarbeiten. Angefangen natuerlich bei einem Tempel, Wat Xieng Thong. Einer der nach meinem Buch sehenswertesten Tempel dort, allerdings fuer mich jetzt nicht so der Renner.

Vielleicht bin ich ja auch schon ein wenig abgestumpft. Das Mosaik auf der Rueckseite, fuer der der Tempel so bekannt ist, hatte zugegebener Weise schon was.

Viel interessanter fand ich da schon die Stadt. Hier und da ein Tempel beim Vorruebergehen...

oder auch einmal eine Baustelle in einer mir ganz ungewohnten Kulisse! Irgendwie passen Palmen und Sonnenschein nicht so recht zu Arbeit :-)

Zwischenzeitlich hat sich auch mein Geld schlagartig erhoeht. Fuer 1000 Baht, das sind ca. 20 Euro, hab ich mir laotisches Geld geben lassen. Die Waehrung nennt sich Kip und 1 Baht ist ca. 280 Kip, d.h. ich hatte ploetzlich 280000 Kip in der Tasche. Waere ein Leichtes gewesen dort Millionaer zu sein, aber in 2 Tagen schafft man es nicht so einfach 4000Baht auszugeben :-) Ok zugegeben zu schaffen ist das schon, aber ich wollte nicht den ganzen Kram wieder die ganze Reise zurueck mit mir rumschleppen!

Nach ner kurzen Pause naechst zu einer Polizeistation, das ist die Tuer rechts neben uns, gings dann weiter auf den Berg inmitten der Altstadt.

Dort war es richtig genial! Die Tempel, die es dort gab waren sogar auch mal sehenwert, da schoen in die Natur hineingebaut, aber was am besten war, war der Ausblick ueber die ganze Stadt. Vielmehr hat man dann erst einmal gesehen, wie viele Baeume dort stehen. Von oben sah das daher mehr aus wie eine mittem im Wald stehende Stadt, vielmehr eher ein Dorf.

Dazu beigetragen haben auch noch die direkt am Fluss errichteten temporaeren Gemuesegaerten. Der Mekong Fluss bringt naemlich grosse Mengen fruchtbaren Schlamm mit sich, der, wenn das Wasser gerade nicht so einen hohen Stand hat, sich optimal fuer ein oder zwei Ernten von verschiedensten Gemuesesorten eignet. Das naechste Bild zeigt eine der groessten Anbauflaechen, die ich dort gesehen habe. Ansonsten hat man wirklich jede erdenkliche Flaeche dort genutzt, sei sie auch noch so klein.

Den hoechsten Punkt am Berg musste ich natuerlich auch noch erklimmen. Die lange Hose war eigentlich nicht noetig, aber meine fast schon lilafarbene Haut hat mir einfach keine andere Wahl gelassen. Da hat jeder noch so kleine Sonnenstrahl einen Hoellenschmerz verursacht, da blieb mir keine andere Wahl.

Gleich neben dem Tempel, oder eigentlich war es noch im Tempelgelaende :-) stand noch ein Ueberbleibsel aus irgendwelchen Kaempfen vergangener Zeiten.

Ein bisschen posen muss halt auch sein. Auch galt es wieder Erinnerungen an die gute alte KK aufleben zu lassen!

Ein wenig laotische Kultur wollten wir dann auch noch mitgenommen haben, weshalb es noch fuer einen kurzen Abstecher in den alten Koenigspalast und momentanes Nationalmuseum ging. Die Anlage sah veilversprechend aus, das Ausgestellte im Palast hat mich aber nicht so vom Hocker gehauen. Wir sind dann auch nach ner knappen Stunde schon weiter, um auf die andere Seite des Mekongs zu kommen.

Dort liegt naemlich ein kleines Dorf namens Xieng Men, das neben einem Markt auch ein paar Tempel und Hoehlen zu bieten hat. Um euch mal ein besseres Bild von den Transportmitteln auf dem Mekong verschaffen zu koennen, dieses Bild. Wir Fuer den Transfer auf die andere Seite mussten wir mit dem Boot ganz links, aehnlich dem kleinen in der Mitte vorlieb nehmen. War aber vollends ausreichend fuer den Zweck.

Auf der anderen Seite angekommen, kam man sich ein wenig in der Zeit zurueckgesetzt vor. Hier waren die Haeuser alle noch groesstenteils aus Holz und auch nur einfachste Gefaehrte wurden eingesetzt. Der Jepp im Hintergrund war da eine Ausnahme, der wurde von der Europaeischen Union gestiftet, die dort ein sog. Mikroprojekt betreut. So waren ueberall Schilder von denen aufgestellt, auf denen ermahnt wurde doch bitte nicht Plastiktueten und Dergleichen in die Natur zu werfen. Ich weiss nicht, ob die bedacht haben, dass dort evtl. nicht jeder lesen kann und hoffe fuer die Leute dort, dass zuerst Gelder in Einrichtungen wie Schulen und Aehnlichem investiert wurden!

Hier mal ein Bild von den Haeusern dort. Natuerlich gabs auch vereinzelt bessere, aber gerade auf dem Bild fande ich den Kontrast, der sich aus der Kombination von deren Welt mit der modernen Welt ergibt extrem. Wenn man naemlich genau hinschaut, kann man links neben der Huette den Satellitenempfaenger erkennen. Ich habe das zuvor schon einmal ueber Thailand gehoert, dass Leute dort noch so arm sein koennen, aber ein Fernseher gehoert zur Grundsuasstattung. Muss wohl auch fuer Laos zutreffen.

Auf unserem Weg durch das Dorf dort sind wir auf viele Kinder gestossen. Das war wirklich auffaellig wie viele das waren und das Dorf war wirklich nicht gross.

Ein paar von denen haben uns dann auch begleitet und uns verschiedene Orte dort gezeigt.

Tew hat sich ganz gut mit denen unterhalten koennen, da die Lao Sprache aehnlich dem Nordost Thai ist. Ich glaub am Ende wollten alle von ihr adoptiert werden :-)

Der Laos Trip, der hatte es echt in sich! Wie bereits im letzten Blog erwaehnt, waren wir ein bisschen angeschlagen, als es auf nach Laos ging :-) Hier ein paar Bilder vor unserer Abreise nach Laos.
Darf ich den ersten Mitreisenden vorstellen. Boris aus der Slowakei, 23 Jahre jung, studiert Elektrotechnik und liebt es Whiskey und Bier zu trinken! Davon hatte er den Abend zuvor auch zu genuege.

Der zweite kommt aus Ungarn, 25 Jahre und Student der Architektur. Zwar ebenfalls hart im Nehmen, aber der Tag zuvor war so garnicht sein Tag ;-)

Nun zum Deutschen, den kennt ihr ja! Das Bild sieht natuerlich schlimmer aus als es wirklich war!

Und last but not least unsere thailaendische Lehrerin (Lehrt Architektur, Alter unbekannt), die wohl ahnend wie der Abend so laufen wird, nicht mit uns gegangen ist, daher ganz frisch sich um die Organisation kuemmern konnte.

Der Plan war es mit dem Minibus von Chiang Mai etwa 5 Stunden lang nahe an die Thai-Laos-Grenze zu gelangen, an einem Ort namens Chiang Khong. Dort dann eine Nacht zu bleiben und frueh am naechsten morgen mit dem Boot ueber den Mekong nach Luang Prabang, der alten Hauptstadt Laos zu kommen.
Hier mal kurz noch ein Bild nach ca. 3 Stunden Fahrt, bei einem Zwischenstopp an ner Cashewfarm. Strahlendes Wetter, was uns aber noch ziemlich egal war!

Das Essen hats auch nicht besser machen wollen. Wenn ihr genau hinschaut, koennt ihr links auf dem Bild etwas Fritiertes sehen. Dreimal duerft ihr raten was das ist! Nein keine Shrimps oder so, das waren doch tatsaechlich Huehnerfuesse!

Das Fleisch sah da schon besser aus, allerdings gibt es dort keine Kuehltheke, statt dessen werden an Stecken befestigte Tueten dazu verwendet die Fliegen zu verscheuchen.

In Chiang Khong angekommen, hatten wir dann eine Unterkunft direkt am Mekong River mit Aussicht auf Laos, das am anderen Ufer lag.
Die Zimmer waren soweit in Ordnung, nur die Toilette war etwas seltsam! Da haben sie doch glatt die Schuessel falschrum montiert und das auch noch so bloed, dass man gerade noch sitzen konnte und auf eine Wand geschaut hat. Meinen langen Hacksen waren dafuer allerdings zu lang, will das hier aber nicht weiter ausfuehren :-)

Auch hatte die Stadt so einige lustige Sachen zu bieten. Wer brauch schon so viele Satellitenempfaenger fuers Auto!?

Auch das Fahrrad ist mir sofort ins Auge geschossen und die Besitzerin war kein Kind! Ratet mal an wen ich da sofort gedacht habe :-)

Aber fuer mich gabs natuerlich auch das richtige Gefaehrt! Ein in Thailand auf 3 Raeder umgeruesteter Roller. Der stand da einfach am Strassenrand rum und hatte sogar noch den Schluessel stecken!

Nach unserer Stadttour haben wir uns noch ein bisschen zu Leuten am Strassenrand gesellt. Da hatte sich ein Franzose mit einem Thailaender eine Art Wigwam aufgestellt unter und vor dem die Leute mit Getraenken aller Art bedient wurden. War ganz chillig, auch wenn der Franzose, ganz links im Bild, die ganze Zeit mit dem Lagerfeuer rumgespielt hat. So wie der sich verhalten hat wuerde ich auf stoned tippen!

Am naechsten Morgen hat sich dann folgendes Bild vor unserer Unterkunft aufgetan. Sah vielversprechend aus und ich hab mich schon auf die Reise nach Luang Prabang gefreut.

Dann gings auch schon, nach den ueblichen Formalitaeten mit dem Visum, mit einem Boot rueber ans andere Ufer und schon waren wir in Laos, das war ja einfach!

hier das erste Bild, das ich in Laos geschossen habe. Im Hintergrund ist der Mekong und Thailand zu sehen, nicht zu uebersehen die ganzen westlichen Touristen, von denen es in Laos ganz viele gab.

Natuerlich wollten wir nicht die typischen Touristen mimen und haben uns daher strengstens nur an einheimische Produkte gehalten. Da Laos ein kommunistisches Land ist gabs da daher auch nicht mehrere Biersorten sondern nur Beer Lao, also ein Einheitsbier.

Ich fands aber ziemlich gut, besser als das in Thailand und Kambotscha, hier kann ich das ja schreiben. Wehe dem ein Thai bekommt das zu Ohren :-)
Das Bier gabs dann auch gleich auf dem Boot zur Wegzehrung.

Bei dem Bild kann man sich schon fragen, warum ich so nen bescheuerten Helm aufhabe, aber das naechste Bild zeigt den Grund!

Wir sind naemlich mit dem Speedboot unterwegs gewesen. Das sind ziemlich kleine Boote, vergleichbar mit einem groesseren Surfbrett, die einen PS-starken Motor im Heck haben. Ziemlich gleiches System wie in Amphawa auf den schwimmenden Maerkten, wenn ihr euch erinnern koennt, d.h. der Motor ist drehbar gelagert und ueber eine ca. 4 Meter lange Welle mit einem meineserachtens Alupropeller verbunden. Das ganze ist fuer maximal 8 Leute und den Fahrer ausgelegt.

Das ganze war auch nicht unbedingt ungefaehrlich, daher auch die Schwimmwetsen und Helme. Wir sind naemlich schaetzungsweise mit 60 bis 70 Sachen ueber den Mekong geduest, der ziemlich gewaltige Stromschnellen und tueckische Felsen hat. War aber ein Heidenspass und alleine die Bootsfahrt war ein riesen Erlebnis.
Mich hatten sie wegen meinen langen Beinen gleich in die erste Reihe gesetzt, wodurch ich im Gegensatz zu den anderen einen absolut chilligen Platz hatte :-)

Der Sonnenbrand auf meinen Beinen danach war aber vorprogrammiert und da hatten sie dann wieder was zu lachen. Der hat sich naemlich hartneckige 7 Tage gahalten und hoellisch gebrand :-( Der Fahrtwind war einfach das Tueckische!
Die Landschaft um uns herum war sehr abwechslungsreich. Hier z.B. ein Uferbereich, der fast schon wie ein Starnd gewirkt hat.

Dort hab ich dann auch mal kurz aussteigen muessen :-) Das Bier, die teilweise holprige Fahrt und der doch nach ner Zeit kalte Fahrtwind haben es soweit kommen lassen. Der Fahrer war deswegen ein wenig stinkig, da er uns zuvor ausdruecklich gesagt hat, dass er nur an den drei festen Stopps anhaelt. Naja fuer die anderen wars ein Spass!

Um mal zu zeigen, wie so ein Speedboot aussieht, hab ich mal eins, das wir natuerlich ueberholt haben, fotographiert. Das waren sogar Deutsche, die da auf dem Bild zu sehen sind. Am Dialekt wuerde ich sagen aus den neuen Bundeslaendern.


Hier zum Vergleich mal ein Slowboot, das zwar komfortabler war, aber bestimmt die doppelte Zeit fuer die Strecke benoetigt hat. Wir sind da teilweise wie im Slalom an denen vorbeigeschossen!

Auch gabs dort natuerlich noch wesentlich langsamere Boote. Bei dem hatten sie gleich ein Haus darauf gebaut.

Aber auch recht komische Sachen, wie z.B. dieser Rindertransport.

Ueberhaupt hat mir die Landschaft hier am besten gefallen.
Felsen, die sich mitten im Fluss aufgetan haben, oder einfach nur steil ansteigende Uferbereiche, ich fands einfach nur schoen!!!




Angekommen sind wir dann in Luang Prabang wie es bereits gedaemmert hat. Die Stadt ist ziemlich ueberschaubar und daher ganz gut zu Fuss zu erkunden. Nach erfolgreicher Suche eines Guesthouses ziemlich im Zentrum gings dann auch noch ein wenig die Nachtmaerkte besuchen und einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen.
Das Bild zeigt eine fuer Luang Prabang typische Strasse, also eher mehr westlicher Baustill als asiatischer.

Wir sahen auch alle eher westlich als asiatisch aus :-) Das typische rote Gesicht ist einfach zu verraeterisch!

Den Samstag hatten wir dann einen ganzen Tag fuer die Stadt und so gings gleich morgens frueh raus und auf Schusters Rappen durch Luang Prabang.
Bei Tag kann man auch an den Haeusern, die auf den ersten Eindruck westlich wirken, die dann doch asiatische Herkunft erkennen. Auf ziemlich allen Daechern waren Figuerchen auf der Spitze platziert, bzw. an den Verzierungen konnte man das auch erkennen. Laos war naemlich lange Zeit eine franzoesische Provinz, so sieht man da ueberall Baguettverkaefer und auch trifft man dort franzoesisch sprechende Asiaten an :-)


Neben der Stadt als ganzes hatten wir natuerlich den Tag noch eine lange Liste an Dingen, die wir sehen wollten, abzuarbeiten. Angefangen natuerlich bei einem Tempel, Wat Xieng Thong. Einer der nach meinem Buch sehenswertesten Tempel dort, allerdings fuer mich jetzt nicht so der Renner.

Vielleicht bin ich ja auch schon ein wenig abgestumpft. Das Mosaik auf der Rueckseite, fuer der der Tempel so bekannt ist, hatte zugegebener Weise schon was.

Viel interessanter fand ich da schon die Stadt. Hier und da ein Tempel beim Vorruebergehen...

oder auch einmal eine Baustelle in einer mir ganz ungewohnten Kulisse! Irgendwie passen Palmen und Sonnenschein nicht so recht zu Arbeit :-)

Zwischenzeitlich hat sich auch mein Geld schlagartig erhoeht. Fuer 1000 Baht, das sind ca. 20 Euro, hab ich mir laotisches Geld geben lassen. Die Waehrung nennt sich Kip und 1 Baht ist ca. 280 Kip, d.h. ich hatte ploetzlich 280000 Kip in der Tasche. Waere ein Leichtes gewesen dort Millionaer zu sein, aber in 2 Tagen schafft man es nicht so einfach 4000Baht auszugeben :-) Ok zugegeben zu schaffen ist das schon, aber ich wollte nicht den ganzen Kram wieder die ganze Reise zurueck mit mir rumschleppen!

Nach ner kurzen Pause naechst zu einer Polizeistation, das ist die Tuer rechts neben uns, gings dann weiter auf den Berg inmitten der Altstadt.

Dort war es richtig genial! Die Tempel, die es dort gab waren sogar auch mal sehenwert, da schoen in die Natur hineingebaut, aber was am besten war, war der Ausblick ueber die ganze Stadt. Vielmehr hat man dann erst einmal gesehen, wie viele Baeume dort stehen. Von oben sah das daher mehr aus wie eine mittem im Wald stehende Stadt, vielmehr eher ein Dorf.

Dazu beigetragen haben auch noch die direkt am Fluss errichteten temporaeren Gemuesegaerten. Der Mekong Fluss bringt naemlich grosse Mengen fruchtbaren Schlamm mit sich, der, wenn das Wasser gerade nicht so einen hohen Stand hat, sich optimal fuer ein oder zwei Ernten von verschiedensten Gemuesesorten eignet. Das naechste Bild zeigt eine der groessten Anbauflaechen, die ich dort gesehen habe. Ansonsten hat man wirklich jede erdenkliche Flaeche dort genutzt, sei sie auch noch so klein.

Den hoechsten Punkt am Berg musste ich natuerlich auch noch erklimmen. Die lange Hose war eigentlich nicht noetig, aber meine fast schon lilafarbene Haut hat mir einfach keine andere Wahl gelassen. Da hat jeder noch so kleine Sonnenstrahl einen Hoellenschmerz verursacht, da blieb mir keine andere Wahl.

Gleich neben dem Tempel, oder eigentlich war es noch im Tempelgelaende :-) stand noch ein Ueberbleibsel aus irgendwelchen Kaempfen vergangener Zeiten.

Ein bisschen posen muss halt auch sein. Auch galt es wieder Erinnerungen an die gute alte KK aufleben zu lassen!

Ein wenig laotische Kultur wollten wir dann auch noch mitgenommen haben, weshalb es noch fuer einen kurzen Abstecher in den alten Koenigspalast und momentanes Nationalmuseum ging. Die Anlage sah veilversprechend aus, das Ausgestellte im Palast hat mich aber nicht so vom Hocker gehauen. Wir sind dann auch nach ner knappen Stunde schon weiter, um auf die andere Seite des Mekongs zu kommen.

Dort liegt naemlich ein kleines Dorf namens Xieng Men, das neben einem Markt auch ein paar Tempel und Hoehlen zu bieten hat. Um euch mal ein besseres Bild von den Transportmitteln auf dem Mekong verschaffen zu koennen, dieses Bild. Wir Fuer den Transfer auf die andere Seite mussten wir mit dem Boot ganz links, aehnlich dem kleinen in der Mitte vorlieb nehmen. War aber vollends ausreichend fuer den Zweck.

Auf der anderen Seite angekommen, kam man sich ein wenig in der Zeit zurueckgesetzt vor. Hier waren die Haeuser alle noch groesstenteils aus Holz und auch nur einfachste Gefaehrte wurden eingesetzt. Der Jepp im Hintergrund war da eine Ausnahme, der wurde von der Europaeischen Union gestiftet, die dort ein sog. Mikroprojekt betreut. So waren ueberall Schilder von denen aufgestellt, auf denen ermahnt wurde doch bitte nicht Plastiktueten und Dergleichen in die Natur zu werfen. Ich weiss nicht, ob die bedacht haben, dass dort evtl. nicht jeder lesen kann und hoffe fuer die Leute dort, dass zuerst Gelder in Einrichtungen wie Schulen und Aehnlichem investiert wurden!

Hier mal ein Bild von den Haeusern dort. Natuerlich gabs auch vereinzelt bessere, aber gerade auf dem Bild fande ich den Kontrast, der sich aus der Kombination von deren Welt mit der modernen Welt ergibt extrem. Wenn man naemlich genau hinschaut, kann man links neben der Huette den Satellitenempfaenger erkennen. Ich habe das zuvor schon einmal ueber Thailand gehoert, dass Leute dort noch so arm sein koennen, aber ein Fernseher gehoert zur Grundsuasstattung. Muss wohl auch fuer Laos zutreffen.

Auf unserem Weg durch das Dorf dort sind wir auf viele Kinder gestossen. Das war wirklich auffaellig wie viele das waren und das Dorf war wirklich nicht gross.

Ein paar von denen haben uns dann auch begleitet und uns verschiedene Orte dort gezeigt.

Tew hat sich ganz gut mit denen unterhalten koennen, da die Lao Sprache aehnlich dem Nordost Thai ist. Ich glaub am Ende wollten alle von ihr adoptiert werden :-)

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Mittwoch, 21. November 2007
Chiang Mai Besichtigung und Disko danach
stephan-zink, 13:54h
Hallo in das mittlerweile verschneite Deutschland,
hier in Thailand kann ich mich nicht beschweren, kuriere gerade noch meinen Sonnenbrand vom WE aus und werde auch von manchen deswegen bestaunt. Die kennen das einfach nicht!
Inzwischen bin ich auch wieder gut aus Laos zurueckgekehrt und bin seit heute in einer neuen Abteilung, die sich mit der Entschwefelung des Rauchgases beschaeftigt. Ist ne richtig interessante Geschichte und da sie momentan eine Turbine wegen Wartungsarbeiten gestoppt haben, haben sie mir diesbezueglich viel zu zeigen. Heute habe ich mich z.B. in der Reaktionskammer des Rauchgases mit der Lehmbruehe wiedergefunden. Einfach nur riesig und
faszinierende Strukturen haben sich da an den Waenden gebildet. In der Kammer wird naemlich das Rauchgas in einen Drall versetzt und dazu in einem entgegengesetzten Drall eine Suspension aus Wasser und feinst gemahlenen Lehm hinzugegeben. Das Produkt ist so eine Art Gips und setzt sich halt gerne ueberall in der Kammer fest. So sah das da drinnen eher wie in einer Tropfsteinhoehle aus, mit skurrilsten Gebilden an der Wand. Werde bei Gelegenheit mal Bilder davon hier rein setzen.
Nun aber zu meine Erlebnissen von letzter Woche.
Nach dem Trip zu den Bergbewohnern im Norden habe ich mich erste mal ein bisschen hier in Maemoh ausgeruht und mit meinem Roller ein wenig versucht die Gegend zu erkunden. Mein erstes Ziel war ein Vulkan nicht unweit von hier. War fuer mich ganz schoen schwer den zu finden, aber nach mehrmaligen Herumfragen und zeigen des Namens, den ich mir zuvor von meiner Bekannten aus der Rezeption in Thai aufschreiben lassen habe, bin ich doch dort angekommen. War leider gar nicht spektakulaer und sehenswert. Hab dort auch nicht mal den Ansatz eines Vulkankraters erkennen koennen und bin davon ausgegangen, den falschen Berg besucht zu haben. Meine Kollegen haben mir aber anhand der gemachten Bilder bestaetigt, dass es wohl der Vulkan war.
Nach der Schlappe gings dann weiter zum Braunkohleabbaugebiet. Mein Plan war da ein paar schoene Bilder vom Sonnenuntergang zu bekommen. Tja, der ging leider nicht auf, denn den hoechsten Berg im Gelaende habe ich nicht finden koennen und bin dann von Personal an einem Kontrollpunkt abgefangen worden. Die wollten mich einfach nicht weiterfahren lassen, so dass ich meinen Chef anruen musste, der dann einen anderen Typen vom Wachpersonal her beordert hat, um mich wieder auf die naechst groessere Strasse zu eskortieren. So bin ich im also gezwungenermassen auf meinem Roller gefolgt, was wohl ein ziemlich seltener Anblick dort abgegeben haben muss :-)
Das waren meine ersten Erlebnisse so abseits der Touristenpfade und auch noch ohne Thai im Schlepptau. Weiss nicht, ob ich das nochmal versuchen werde. Ist doch ziemlich schwierig so herum zukommen, so ganz ohne Kenntnisse der Thai Schrift und Sprache, aber zum Glueck habe ich ja mein Handy!
Ganz anders war es da schon in Chiang Mai, wo es dann am Dienstag Abend letzter Woche hin ging. Mr. Anurod, der den Trip das WE zuvor geplant hat, hat naemlich mitbekommen, dass ich vorhabe nach Chiang Mai zu gehen und kurzerhand die Maedels vom WE zuvor, die dort studieren kontaktiert. So hatte ich fuer den ganzen Mittwoch meine private Fuehrung :-) War sehr angenehm mit denen sich dort um zuschauen! Wurde am morgen von denen mit dem Auto direkt von meiner Unterkunft abgeholt und musste nur sagen was ich sehen will, da gings dann auch sofort hin. Zuerst hab ich noch zu denen gemeint, sie sollen mir doch einfach das zeigen, was am sehen wertesten in Chiang Mai ist, aber da wussten sie nicht so recht mit was anzufangen. Ich glaub war auch besser so, weil ich ansonsten eine Fuehrung durch saemtliche Tempel dort bekommen haette. Von anderen Studenten aus Bangkok wusste ich aber, dass eine Tempelanlage auf einem Berg besonders sehenswert sei. Da gings dann auch als erstes hin.
Am Fusse des Berges gabs aber erst noch einen Wasserfall zu sehen, sogar mit freien Eintritt. Hier seht ihr die Maedels und mich davor.

Da die 3 mir nur kurz zu beginn des WE-Trips in den Norden vorgestellt wurden, galt es erst einmal wieder deren Namen herauszufinden, da ich nicht unhoeflich sein wollte und nachfragen wollte. Die kleine rechts neben mir heisst Luket und ist letzten Sonntag doch wirklich 21 geworden, sieht aber aus wie 15. Die naechste 2 rechts neben mir heisst Pang (20Jahre) und hat sich groesstenteils um alles gekuemmert. Und von dem Maedel (21Jahre) ganz rechts weiss ich leider noch immer nicht den Namen, sie war eher ein schuechterner Typ und auffaellig duenn. Sie hat mit ihren ca. 170cm Koerpergroesse gerade einmal 40kg auf die Waage gebracht!
Nicht weit vom Wasserfall gabs ein paar Essensstaende. Einer davon hat so ziemlich alle Insekten angeboten, die ich in Thailand kenne. Da gabs von normalen Maden und Heuschrecken auch andere Delikatessen, wie Skorpione, Tintenfische, so ne Art frittierte Huehnerbeine und alle Sorten von groesseren Kaefern, frittiert versteht sich. Moechte wirklich nicht wissen wer das wirklich isst!? brrr

Von dort aus haben wir ein fuer diese Stadt bekanntes Fortbewegungsmittel genommen. Dort gibt’s naemlich keine normalen Taxis, sondern nur sogenannte rote Taxis, die natuerlich rot sind, zudem aber mehr ein Pickup sind, auf dessen umfunktionierter Ladeflaeche, sogar mit Dach, man bequem mit 6-8 Personen Platz findet.
Erstes Ziel war, nach einer ziemlich kurvigen und langen Fahrt auf den Gipfel, der Phu Ping-Palast. Der Berg hiess Doi Suthep und war mit 1670 Metern wirklich hoch, daher auch selbst fuer mich ziemlich frisch, gerade am Morgen. Auf dem naechsten Bild seht ihr die Maedels mit mir davor, erst kurz nach der Ankunft. Nach 5 Minuten dort haben sie aber schon angefangen zu frieren, trotz Jacke :-)

Der Palast dient dem Koenig als Unterkunft, wenn er sich in Chiang Mai aufhaelt, dementsprechend schoen war dort alles gepflegt und es gab die verschiedensten Gaerten dort.
Gleich am Anfang einen Orchideengarten mit wirklich schoenen Exemplaren, die ich in Deutschland noch nicht zu Gesicht bekommen habe.

Natuerlich musste ich auch fuer die Maedels mit aufs Bild :-) War echt nett mit denen!

Hier waren wir im naechsten Areal, dem Rosengarten. Wo ich beim Orchideengarten gestaunt habe, haben die dort alles wunderschoen gefunden. Rosen sind halt eher was seltenes in Thailand und wachsen nur wos kalt ist ;-)

Anfangs waren die 3 noch ein wenig wortkarg, aber nach einer Weile gings dann immer besser und wir hatten unseren Spass!

Die Kleine, also Luket war dabei am lustigsten!

Auch gabs dort einen Farngarten mit schoenen Bachlaeufen am Wegrand und Megafarn so gross wie Palmenblaetter.

Ganz auf der Spitze, wie solls auch anders sein, war dann die Residenz vom thailaendischen Koenig. Zutritt leider untersagt! Haette gerne einmal die super Aussicht dort genossen.

Am Ende gabs dann noch einen Hain mit Megabambus und fertig war die Fuehrung durch den KingPalace.

Weiter gings mit dem ein wenig niedriger gelegenen Doi Suthep Tempel, der nur ueber eine etwas laengere Treppe zu erreichen war. Wer aber schon mal in China gewesen ist und dort einen der 5 heiligen Berge erklummen hat, lacht da nur drueber. Gleich um die Ecke hatten sie dann auch so was aehnliches wie eine Zahnradbahn installiert. Da ich die Treppen nehmen wollte mussten das die Maedels dann auch :-) Gastfreundschaft ist doch was feines :-)

Der Tempel war zwar nicht viel anders als die anderen, die ich bis jetzt gesehen habe, vielleicht ein bisschen mehr Gold als gewoehnlich.

Trotzdem war es ein guter Besuch, da ich nun auch mal Thais beobachten konnte bei dem was sie da so machen und vor allem, was auch nicht schlecht war, nachfragen konnte was dahinter steckt.

Auch hat man von dort normalerweise ein ziemlich gute Aussicht ueber Chiang Mai - den Tag leider nicht so dolle.

Unten wieder angekommen habe ich dann meinen ersten Elefanten beruehrt. Sorry Katrin, ich hatte nicht damit gerechnet und daher nicht die Katrin-Attrappe mit im Gepaeck. Aber versprochen ist versprochen, das wird auf jeden Fall noch nachgeholt!

Noch kurz ins langweilige Nationalmuseum dort, was essen und dann noch schnell in eine bekannte Kuenstlerstrasse dort, Nimmanhamin Road. Dort gabs ganz schoene Laedchen fuer Dekozeugs und Bildern, aber auch Szenefrisoere und Galerien.

Dort haben dann auch die Maedels mich verlassen, da sie eigentlich um 15Uhr, aber diesen Tag halt erst um 16Uhr an die Uni gegangen sind. So mit der Puenktlichkeit haben es die Thais an der Uni nicht so. Ich habe mir von den anderen erzaehlen lassen, dass wenn eine Vorlesung um sagen wir 9Uhr angesetzt ist, man fruehestens mit einem Start um 10Uhr rechnen kann.
Nach nem Kaffee wurde ich dann aber schon von der Professorin, die mit uns den letzten Trip nach Kambotscha gemacht hat, abgeholt. Sie kuemmert sich immer sehr um die Studenten und hat uns erst einmal mit zu ihrem Haus auf einen Kaffee genommen.

Das Haus ist wirklich riesig und in einem super Zustand. Auch haben sie, sie wohnt da naemlich mit ihrer restlichen Familie, einen ziemlich grossen Laden, umdort die Terrakotta Sachen aus ihrer Fabrik nicht weit von Chiang Mai zu verkaufen. Gleich um die Ecke gibt’s dann noch fuer die Kaeufer einen kleinen Garten, in dem die Sachen zur Schau gestellt sind. Der hatte es wirklich in sich, wirkte wie einer der Tempel von Kambotscha. Leider war es da schon dunkel, als ich da ne Fuehrung bekommen habe.

So hab ich erst nach dem Foto so richtig erkennen koennen, was ich da eigentlich fotographiert habe. Das war nur einer der beiden Berge von Koepfen. Hatte irgendwie was von nem Schlachtfeld dort :-)

Natuerlich gabs da aber noch andere Sachen wie Wandbilder, die sich ueber bestimmt 10 Meter Laenge und 3 Meter Hoehe erstreckt haben, Elefantenskulpturen...

und auch vollstaendige Terrakottakrieger.

Als Abendprogramm war dann mal nicht Kultur, sondern Fortgehen angesagt. Die Maedels hatten mir naemlich einen Club empfohlen, der diesen Abend seine Neueroeffnung hat.
Leider sind sie selber dort nicht hin, da sie ja naechsten Tag wieder in die Uni mussten, auch glaub ich, dass sie noch nicht so weggehen, haben auf mich mehr wie Teenager gewirkt, denn als 20 jaehrige.
Mit 4 Personen gings dann auch in einem Tuktuk zu der Disko. Hatten einen Heidenspass bei der Fahrt und als der Tuktuk Fahrer noch seine Skorpions-kasette eingelegt hat, gings so richtig ab.

Ihr fragt euch bestimmt wo ich denn auf dem Bild stecke! Ich hatte nen ganz besonderen Platz gleich links neben dem Tuktuk-Fahrer :-) So richtig bequem war das da nicht, dafuer der Spassfaktor groesser, da ich die Hupe unter Kontrolle hatte!

Da wir erst um 23Uhr dort im Step Up aufgeschlagen sind, gabs auch schon die ersten Opfer der Disko-Eroeffnung :-) Dort gabs naemlich neben Cola nur Whiskey mit Soda und ansonsten nichts!

In der Disko haben wir uns dann nach, dem Kraeuterwhiskey, den ich aus Lampang mitgebracht habe, auch mal so ne Whiskeyflasche besorgt.
Und der war grottenschlecht!!! Absolut nicht weiter zu empfehlen!
Aber da er halt doch seine 300 Baht gekostet hat, haben wir das Zeugs halt doch getrunken. Wurde dann auch ein ziemlich lustiger Abend, warum nur :-) und wir haben dort so richtig aufgemischt!
Hier mal ein paar Bilder davon.




So gegen 3 Uhr glaub ich sind wir dann aus dem Club raus geschmissen worden. Allerdings gings dann nicht gleich nach Hause :-) Draussen vor der Disko hat sich noch so einiges abgespielt. So fanden es ein paar Thai Jungs lustig quer ueber den ganzen Vorplatz der Disko zu rollen, aber auch wir haben nicht untaetig zugesehen. Dort gabs naemlich wegen der Neueroeffnung ueberall viele Luftballons. Naja die gabs da, nachdem wir naemlich gegangen sind, waren da wenn ueberhaupt nur noch die Haelfte :-)

Um 5 Uhr lagen wir dann im Bett und waren natuerlich naechsten Tag bestens fuer den Trip nach Laos ausgeruht ;-) Aber davon gibt’s im naechsten Blog zu hoeren.
Der wird auch ein bisschen spannender als dieser, versprochen!
Euch wuensche ich dann noch einen schoenen Tag und viel Spass beim Skifahren und mit dem Schnee, den es ja dieses Jahr zu genuege in Deutschland gibt. Und ich dachte ich haette mit meinem Thailandaufenthalt bis Ende Januar das geschickt eingefaedelt, so dass ich wenn ich zurueck komme den Hammer Schnee habe!
Machts gut und lasst weiter mal ab und zu von euch hoeren!
Stephan
hier in Thailand kann ich mich nicht beschweren, kuriere gerade noch meinen Sonnenbrand vom WE aus und werde auch von manchen deswegen bestaunt. Die kennen das einfach nicht!
Inzwischen bin ich auch wieder gut aus Laos zurueckgekehrt und bin seit heute in einer neuen Abteilung, die sich mit der Entschwefelung des Rauchgases beschaeftigt. Ist ne richtig interessante Geschichte und da sie momentan eine Turbine wegen Wartungsarbeiten gestoppt haben, haben sie mir diesbezueglich viel zu zeigen. Heute habe ich mich z.B. in der Reaktionskammer des Rauchgases mit der Lehmbruehe wiedergefunden. Einfach nur riesig und
faszinierende Strukturen haben sich da an den Waenden gebildet. In der Kammer wird naemlich das Rauchgas in einen Drall versetzt und dazu in einem entgegengesetzten Drall eine Suspension aus Wasser und feinst gemahlenen Lehm hinzugegeben. Das Produkt ist so eine Art Gips und setzt sich halt gerne ueberall in der Kammer fest. So sah das da drinnen eher wie in einer Tropfsteinhoehle aus, mit skurrilsten Gebilden an der Wand. Werde bei Gelegenheit mal Bilder davon hier rein setzen.
Nun aber zu meine Erlebnissen von letzter Woche.
Nach dem Trip zu den Bergbewohnern im Norden habe ich mich erste mal ein bisschen hier in Maemoh ausgeruht und mit meinem Roller ein wenig versucht die Gegend zu erkunden. Mein erstes Ziel war ein Vulkan nicht unweit von hier. War fuer mich ganz schoen schwer den zu finden, aber nach mehrmaligen Herumfragen und zeigen des Namens, den ich mir zuvor von meiner Bekannten aus der Rezeption in Thai aufschreiben lassen habe, bin ich doch dort angekommen. War leider gar nicht spektakulaer und sehenswert. Hab dort auch nicht mal den Ansatz eines Vulkankraters erkennen koennen und bin davon ausgegangen, den falschen Berg besucht zu haben. Meine Kollegen haben mir aber anhand der gemachten Bilder bestaetigt, dass es wohl der Vulkan war.
Nach der Schlappe gings dann weiter zum Braunkohleabbaugebiet. Mein Plan war da ein paar schoene Bilder vom Sonnenuntergang zu bekommen. Tja, der ging leider nicht auf, denn den hoechsten Berg im Gelaende habe ich nicht finden koennen und bin dann von Personal an einem Kontrollpunkt abgefangen worden. Die wollten mich einfach nicht weiterfahren lassen, so dass ich meinen Chef anruen musste, der dann einen anderen Typen vom Wachpersonal her beordert hat, um mich wieder auf die naechst groessere Strasse zu eskortieren. So bin ich im also gezwungenermassen auf meinem Roller gefolgt, was wohl ein ziemlich seltener Anblick dort abgegeben haben muss :-)
Das waren meine ersten Erlebnisse so abseits der Touristenpfade und auch noch ohne Thai im Schlepptau. Weiss nicht, ob ich das nochmal versuchen werde. Ist doch ziemlich schwierig so herum zukommen, so ganz ohne Kenntnisse der Thai Schrift und Sprache, aber zum Glueck habe ich ja mein Handy!
Ganz anders war es da schon in Chiang Mai, wo es dann am Dienstag Abend letzter Woche hin ging. Mr. Anurod, der den Trip das WE zuvor geplant hat, hat naemlich mitbekommen, dass ich vorhabe nach Chiang Mai zu gehen und kurzerhand die Maedels vom WE zuvor, die dort studieren kontaktiert. So hatte ich fuer den ganzen Mittwoch meine private Fuehrung :-) War sehr angenehm mit denen sich dort um zuschauen! Wurde am morgen von denen mit dem Auto direkt von meiner Unterkunft abgeholt und musste nur sagen was ich sehen will, da gings dann auch sofort hin. Zuerst hab ich noch zu denen gemeint, sie sollen mir doch einfach das zeigen, was am sehen wertesten in Chiang Mai ist, aber da wussten sie nicht so recht mit was anzufangen. Ich glaub war auch besser so, weil ich ansonsten eine Fuehrung durch saemtliche Tempel dort bekommen haette. Von anderen Studenten aus Bangkok wusste ich aber, dass eine Tempelanlage auf einem Berg besonders sehenswert sei. Da gings dann auch als erstes hin.
Am Fusse des Berges gabs aber erst noch einen Wasserfall zu sehen, sogar mit freien Eintritt. Hier seht ihr die Maedels und mich davor.

Da die 3 mir nur kurz zu beginn des WE-Trips in den Norden vorgestellt wurden, galt es erst einmal wieder deren Namen herauszufinden, da ich nicht unhoeflich sein wollte und nachfragen wollte. Die kleine rechts neben mir heisst Luket und ist letzten Sonntag doch wirklich 21 geworden, sieht aber aus wie 15. Die naechste 2 rechts neben mir heisst Pang (20Jahre) und hat sich groesstenteils um alles gekuemmert. Und von dem Maedel (21Jahre) ganz rechts weiss ich leider noch immer nicht den Namen, sie war eher ein schuechterner Typ und auffaellig duenn. Sie hat mit ihren ca. 170cm Koerpergroesse gerade einmal 40kg auf die Waage gebracht!
Nicht weit vom Wasserfall gabs ein paar Essensstaende. Einer davon hat so ziemlich alle Insekten angeboten, die ich in Thailand kenne. Da gabs von normalen Maden und Heuschrecken auch andere Delikatessen, wie Skorpione, Tintenfische, so ne Art frittierte Huehnerbeine und alle Sorten von groesseren Kaefern, frittiert versteht sich. Moechte wirklich nicht wissen wer das wirklich isst!? brrr

Von dort aus haben wir ein fuer diese Stadt bekanntes Fortbewegungsmittel genommen. Dort gibt’s naemlich keine normalen Taxis, sondern nur sogenannte rote Taxis, die natuerlich rot sind, zudem aber mehr ein Pickup sind, auf dessen umfunktionierter Ladeflaeche, sogar mit Dach, man bequem mit 6-8 Personen Platz findet.
Erstes Ziel war, nach einer ziemlich kurvigen und langen Fahrt auf den Gipfel, der Phu Ping-Palast. Der Berg hiess Doi Suthep und war mit 1670 Metern wirklich hoch, daher auch selbst fuer mich ziemlich frisch, gerade am Morgen. Auf dem naechsten Bild seht ihr die Maedels mit mir davor, erst kurz nach der Ankunft. Nach 5 Minuten dort haben sie aber schon angefangen zu frieren, trotz Jacke :-)

Der Palast dient dem Koenig als Unterkunft, wenn er sich in Chiang Mai aufhaelt, dementsprechend schoen war dort alles gepflegt und es gab die verschiedensten Gaerten dort.
Gleich am Anfang einen Orchideengarten mit wirklich schoenen Exemplaren, die ich in Deutschland noch nicht zu Gesicht bekommen habe.

Natuerlich musste ich auch fuer die Maedels mit aufs Bild :-) War echt nett mit denen!

Hier waren wir im naechsten Areal, dem Rosengarten. Wo ich beim Orchideengarten gestaunt habe, haben die dort alles wunderschoen gefunden. Rosen sind halt eher was seltenes in Thailand und wachsen nur wos kalt ist ;-)

Anfangs waren die 3 noch ein wenig wortkarg, aber nach einer Weile gings dann immer besser und wir hatten unseren Spass!

Die Kleine, also Luket war dabei am lustigsten!

Auch gabs dort einen Farngarten mit schoenen Bachlaeufen am Wegrand und Megafarn so gross wie Palmenblaetter.

Ganz auf der Spitze, wie solls auch anders sein, war dann die Residenz vom thailaendischen Koenig. Zutritt leider untersagt! Haette gerne einmal die super Aussicht dort genossen.

Am Ende gabs dann noch einen Hain mit Megabambus und fertig war die Fuehrung durch den KingPalace.

Weiter gings mit dem ein wenig niedriger gelegenen Doi Suthep Tempel, der nur ueber eine etwas laengere Treppe zu erreichen war. Wer aber schon mal in China gewesen ist und dort einen der 5 heiligen Berge erklummen hat, lacht da nur drueber. Gleich um die Ecke hatten sie dann auch so was aehnliches wie eine Zahnradbahn installiert. Da ich die Treppen nehmen wollte mussten das die Maedels dann auch :-) Gastfreundschaft ist doch was feines :-)

Der Tempel war zwar nicht viel anders als die anderen, die ich bis jetzt gesehen habe, vielleicht ein bisschen mehr Gold als gewoehnlich.

Trotzdem war es ein guter Besuch, da ich nun auch mal Thais beobachten konnte bei dem was sie da so machen und vor allem, was auch nicht schlecht war, nachfragen konnte was dahinter steckt.

Auch hat man von dort normalerweise ein ziemlich gute Aussicht ueber Chiang Mai - den Tag leider nicht so dolle.

Unten wieder angekommen habe ich dann meinen ersten Elefanten beruehrt. Sorry Katrin, ich hatte nicht damit gerechnet und daher nicht die Katrin-Attrappe mit im Gepaeck. Aber versprochen ist versprochen, das wird auf jeden Fall noch nachgeholt!

Noch kurz ins langweilige Nationalmuseum dort, was essen und dann noch schnell in eine bekannte Kuenstlerstrasse dort, Nimmanhamin Road. Dort gabs ganz schoene Laedchen fuer Dekozeugs und Bildern, aber auch Szenefrisoere und Galerien.

Dort haben dann auch die Maedels mich verlassen, da sie eigentlich um 15Uhr, aber diesen Tag halt erst um 16Uhr an die Uni gegangen sind. So mit der Puenktlichkeit haben es die Thais an der Uni nicht so. Ich habe mir von den anderen erzaehlen lassen, dass wenn eine Vorlesung um sagen wir 9Uhr angesetzt ist, man fruehestens mit einem Start um 10Uhr rechnen kann.
Nach nem Kaffee wurde ich dann aber schon von der Professorin, die mit uns den letzten Trip nach Kambotscha gemacht hat, abgeholt. Sie kuemmert sich immer sehr um die Studenten und hat uns erst einmal mit zu ihrem Haus auf einen Kaffee genommen.

Das Haus ist wirklich riesig und in einem super Zustand. Auch haben sie, sie wohnt da naemlich mit ihrer restlichen Familie, einen ziemlich grossen Laden, umdort die Terrakotta Sachen aus ihrer Fabrik nicht weit von Chiang Mai zu verkaufen. Gleich um die Ecke gibt’s dann noch fuer die Kaeufer einen kleinen Garten, in dem die Sachen zur Schau gestellt sind. Der hatte es wirklich in sich, wirkte wie einer der Tempel von Kambotscha. Leider war es da schon dunkel, als ich da ne Fuehrung bekommen habe.

So hab ich erst nach dem Foto so richtig erkennen koennen, was ich da eigentlich fotographiert habe. Das war nur einer der beiden Berge von Koepfen. Hatte irgendwie was von nem Schlachtfeld dort :-)

Natuerlich gabs da aber noch andere Sachen wie Wandbilder, die sich ueber bestimmt 10 Meter Laenge und 3 Meter Hoehe erstreckt haben, Elefantenskulpturen...

und auch vollstaendige Terrakottakrieger.

Als Abendprogramm war dann mal nicht Kultur, sondern Fortgehen angesagt. Die Maedels hatten mir naemlich einen Club empfohlen, der diesen Abend seine Neueroeffnung hat.
Leider sind sie selber dort nicht hin, da sie ja naechsten Tag wieder in die Uni mussten, auch glaub ich, dass sie noch nicht so weggehen, haben auf mich mehr wie Teenager gewirkt, denn als 20 jaehrige.
Mit 4 Personen gings dann auch in einem Tuktuk zu der Disko. Hatten einen Heidenspass bei der Fahrt und als der Tuktuk Fahrer noch seine Skorpions-kasette eingelegt hat, gings so richtig ab.

Ihr fragt euch bestimmt wo ich denn auf dem Bild stecke! Ich hatte nen ganz besonderen Platz gleich links neben dem Tuktuk-Fahrer :-) So richtig bequem war das da nicht, dafuer der Spassfaktor groesser, da ich die Hupe unter Kontrolle hatte!

Da wir erst um 23Uhr dort im Step Up aufgeschlagen sind, gabs auch schon die ersten Opfer der Disko-Eroeffnung :-) Dort gabs naemlich neben Cola nur Whiskey mit Soda und ansonsten nichts!

In der Disko haben wir uns dann nach, dem Kraeuterwhiskey, den ich aus Lampang mitgebracht habe, auch mal so ne Whiskeyflasche besorgt.
Und der war grottenschlecht!!! Absolut nicht weiter zu empfehlen!
Aber da er halt doch seine 300 Baht gekostet hat, haben wir das Zeugs halt doch getrunken. Wurde dann auch ein ziemlich lustiger Abend, warum nur :-) und wir haben dort so richtig aufgemischt!
Hier mal ein paar Bilder davon.




So gegen 3 Uhr glaub ich sind wir dann aus dem Club raus geschmissen worden. Allerdings gings dann nicht gleich nach Hause :-) Draussen vor der Disko hat sich noch so einiges abgespielt. So fanden es ein paar Thai Jungs lustig quer ueber den ganzen Vorplatz der Disko zu rollen, aber auch wir haben nicht untaetig zugesehen. Dort gabs naemlich wegen der Neueroeffnung ueberall viele Luftballons. Naja die gabs da, nachdem wir naemlich gegangen sind, waren da wenn ueberhaupt nur noch die Haelfte :-)

Um 5 Uhr lagen wir dann im Bett und waren natuerlich naechsten Tag bestens fuer den Trip nach Laos ausgeruht ;-) Aber davon gibt’s im naechsten Blog zu hoeren.
Der wird auch ein bisschen spannender als dieser, versprochen!
Euch wuensche ich dann noch einen schoenen Tag und viel Spass beim Skifahren und mit dem Schnee, den es ja dieses Jahr zu genuege in Deutschland gibt. Und ich dachte ich haette mit meinem Thailandaufenthalt bis Ende Januar das geschickt eingefaedelt, so dass ich wenn ich zurueck komme den Hammer Schnee habe!
Machts gut und lasst weiter mal ab und zu von euch hoeren!
Stephan
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