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Donnerstag, 1. November 2007
Kambutscha und Koh Chang, nein keine Fantawerbung
stephan-zink, 18:01h
Gruess Gott nach Deutschland, ich bins mal wieder aus Thailand,
die Zeit vergeht einfach zu schnell hier, der erste Monat ist rum... Wollte mich eigentlich schon laengst mal wieder gemeldet haben, aber der letzte Trip war einfach zu lang und erlebnisreich, als dass ich innerhalb von ein zwei Tagen alles hier veroeffentlicht bekomme. Aber keine Angst die meiste Zeit ging eigentlich fuer das Hochladen der Bilder drauf und weniger fuer die Schreibarbeit!
Hier erst mal die Kurzfassung, dann koennen die Lesefaulen die restlichen Seiten nur noch die Bilder anschauen, die sollten alleine auch genug rueberbringen.
Diesmal gings nach Kambotscha, in Thai fast ziemlich genauso, naemlich Kambutscha, wenn das mal kein Land fuer den Tobi waer :-) Nur essen die da nicht mit dem grossen Loeffel, sonder wohl eher, wenn nicht mit Staebchen, mit dem kleinen, da es wohl eines der aermsten Laender weltweit ist. Noch vom Buergerkrieg gebeutelt wirds aber von Jahr zu Jahr besser, hat man uns zumindest gesagt, aber trotzdem sind noch gut die Spuren dessen erkennbar. In den Reisfeldern nahe der Strasse z.B. warnen alle paar Kilometer Schilder vor Landminen, auch wird mit grossen Plakaten zur Zerstoerung von Waffen aufgerufen und Menschen mit Kriegswunden wie fehlenden Gliedmassen und Brandwunden sieht allgegenwaertig.
Ups. Ich wollte mich ja kurz fassen... Kambotscha hat mir sehr gut gefallen und ich habe dort unterschiedlichste Einblicke in das Land bekommen. Seis die Armut dort, aber gleichzeitig ne komplett andere Welt nahe der Touristengebiete und nicht zu vergessen die einfach nur atemberaubenden Tempelanlagen von Angkor Wat vergangener Zeiten. Der glueckliche Zufall, dass ich dort mit einer Gruppe von 8 Leuten unterwegs war, vorallem, dass eine Person davon eine thailaendische Professorin war, hat das Reisen ziemlich erleichtert und auch fuer meinen schmalen Studentengeldbeutel so einiges moeglich gemacht. Danach d.h. Nach 4 Tagen Kambotscha gings dann noch auf ne Insel oestlich von Bangkok, meine erste in Thailand und war einfach nur schoen dort. Ihr Name ist Koh Chang, sprich Elefanteninsel, aber leider ohne Elefanten, zumindest hab ich keinen dort gesehen. Hab dort auch ein wenig Farbe bekommen, allerdings waren 3 Tage nicht genug sich auszuruhen, da wir ja auch was sehen wollten.
Heimwaerts gings dann noch ueber Bangkok auf nen ziemlich grossen Markt, den Chatuchak Markt und in den Zoo, um anschliessend mit dem VIP Bus wieder in den Norden zu gelangen, puenktlich am Montag morgen, Arbeitsbeginn. Die Woche hab ich dann zum erholen gebraucht, immer dieser Freizeitstress :-) Hab alles gut ueberstanden und mir gehts nach wie vor sehr gut hier.
Jetzt aber zur Version mit den Bildern zum Durchscrollen.
Wie gesagt wir waren mit einer Professorin unterwegs. Sie unterrichtet in Chiang Mai, ca. ne Stunde von mir entfernt, Architektur und scheint ueber ganz Thailand verstreut Geschwister zu haben, wie ich waehrend unserem Trip feststellen konnte.
Denn nachdem ich in Bangkok angekommen bin und der Rest der Truppe am Busbahnhof eingetroffen ist, gings gleich weiter mit dem Bus zu ihrer Schwester, die genau an der kambotschanischen Grenze ein Haus hat.

Und zwar ein ziemlich imposantes Haus. Komplett auf Stelzen gestellt, wurde der erste Stock gleichsam als Autogarage und als offenes Wohnzimmer fuer tagsueber genutzt, so richtig zum Chillen mit Haengematten und Schaukelstuhl. Das Haus hatte auch eine Art Terasse, die allerdings ueberdacht war und auf dem oberen Bild links von den Baeumen verdeckt wird. Optimal zum Grillen und genuetlich ein Bierchen schluerfen, was wir natuerlich dann auch gleich den ersten Abend gemacht haben.

Diesmal war ich mit ner Gruppe von Studenten aus Chiang Mai unterwegs. Wo in Bangkok fast alle IAESTE-Studenten aus Deutschland kommen, so ist in Chiang Mai das meist vertretene Land Ungarn. Desweiteren einer aus der Slowakei und ein vor 4 Jahren IAESTE-Student gleich in Thailand gebliebener Ami, ein Oesterreicher und ein Ungar, der in Tokio studiert und sich fuer 2 Wochen Urlaub genommen hat, um sich uns und seinem Kumpel anzuschliessen.
Die Gastgeber, der Mann ganz in gelb und die Frau in rot, waren super nett und haben sich wirklich herzlich um uns gekuemmert, obwohl sie uns garnicht kannten. Nach einem schoenen Abend dort gings dann ganz frueh am Morgen, um den Massen am Grenzuebergang zu entkommen, auf der Ladeflaeche deren Pickups zur Grenze nahe der Stadt Poipet.

Die Formalien hatten wir bereits einen Tag zuvor erledigt, so dass alles recht unkompliziert ueber die Buehne ging und wir mir nichts dir nichts in Kambotscha standen, wo sich erst einmal eine komplett andere Welt aufgetan hat.

Die bereits fuer uns reservierten Taxis haben uns dort schon erwartet und es ging los mit unserem Kambotscha Trip! Ich wurde zwar schon im Vorfeld von vielen Leuten gewarnt, dass die Strassen in nem ziemlich schlimmen Zustand sein, aber derlei schlecht haette ich nicht gedacht.

Das glich teilweise mehr einer Buckelpiste und selbst unser slalomerprobter Taxifahrer hat es nicht geschafft bei Tempo 20km/h alle Buckel zu umfahren. Mir wurde es dann so nach ner Stunde schon richtig mulmig im Bauch, denk mal vergleichbar wie Seekrank, aber nach nem Zwischenstopp und nem Bier gings wieder besser :-) Auch wurde die Strasse dann auch fuer kambotschanische Verhaeltnisse regelrecht zur Autobahn, sind satte 80km/h gefahren, allerdings zu frueh gefreut, war nur nahe ner groesseren Stadt und die Schlagloecher hatten uns wieder.

Zumindest waren wir so ziemlich die schnellsten auf der Strasse und haben so ziemlich jedes Gefaehrt ueberholt, so auch diesen Monstertruck.

Ich muss bei dem Anblick irgendwie an Star Wars denken :-) War ein echt heisses Teil und gabs vorallem in nur jeder denklichen Ausfuehrung. Seis mit 20 Personen drauf, als Busersatz, oder auch randvoll mit Ladung, vergleichbar mit dem PickUp im naechsten Bild. Der war echt klasse!!!
Entschuldigt ein bisschen die schlechte Qualitaet der Bilder, aber die meisten sind bei holbriger Fahrt, Staub, dreckiger Scheibe und ner Reaktionszeit von ca. 10 Sekunden meine Kamera rausholen, entstanden. So kann man auch nur erahnen, was das Motorrad auf dem naechsten Bild wohl so transportiert. Wenn mans weiss gehts. Es muessten so ca. 20 bis 30 Huehner sein, die alle kopfueber an ner Stange hinter dem Fahrer herumbaumeln :-)

Aber es gab noch Kurioseres ;-) Mein absolutes Favoritenbild und ich bin verdammt stolz dieses so erwischt zu haben. Musste dafuer den Fahrer sogar mal zum langsamer Fahren bringen.

Meineserachtens muessen die bereits tot gewesen sein, aber ich wuerde nicht meine Hand dafuer ins Feuer legen. Die Ferkel, die wir dann auf unserer Rueckreise gesehen haben waren jedenfalls lebendig, hattens aber nicht sonderlich gemuetlich in ihrem Transportbehaeltnis.

Hier auch noch mal 2 Bilder von den Maerkten am Strassenrand. Das erste davon zeigt das wohlbekannte kambotschanische Stockhuhn.

Und hier noch nen kleinen Einblick in nen typischen Markt dort. Irgendwie schaffen sies aber trotzdem die Waren einigermassen sauber zu halten, konnte mich jedenfalls nicht ueber meine Ananas beschweren.

Endlich nach 5 Stunden Fahrt fuer ca. 120 Kilometer ging es, da es noch hell war, gleich weiter zu einem See suedlich von Siem Reap. Dort haben uns gleich Kinder abgefangen die 5 Armbaender fuer nen Dollar verkaufen wollten und einfach nicht locker gelassen haben. Ich glaub letztendlich hat da jeder um seine Ruhe zu haben ein paar gekauft, allerdings mit der Wirkung, das nur noch mehr Kinder hinzugekommen sind :-) Haben uns dann auf ein Boot gerettet und sind zu ner Insel auf dem See aufgebrochen.

Da hat uns dann das gleiche Bild erwartet, nebst Studenten die, um ihr Englisch zu verbessern, auch dort zu finden waren. Waren ganz nette Gespraeche, nur lief es bei allen auf das selbe hinaus. Sie wollten ne finanzielle Unterstuetzung, weil wir doch die reichen Westler sind. Irgendwie schade, dass sie in uns nur ne Art Geldquelle gesehen haben, aber wer solls ihen uebel nehmen, immerhin haben wir die noetigen Mittel ihr Land zu bereisen und wenn ich die protzigen Hotels in der Stadt gesehen habe, dann koennen die garnicht anders ueber uns denken. Wir haben uns dann mit nem weniger teuren Hotel zufriedengegeben.

Fuer 3 Dollar die Nacht, d.h. umgerechnet ca. 2 Euro konnte man nichts sagen. Die Zimmer waren sauber, es gab sogar ne Klimaanlage gegen ein wenig Aufpreis, aber der Ventilator hat auchgereicht, und das Wichtigste, wir hatten nur 10 Minuten zu Fuss in die Stadt. Sicher wars natuerlich auch dort, nachdem dort dezent gefaehrliche Dinge verboten wurden :-)

Auch wars kein Problem seine eigenen Sachen dorthin mitzunehmen, so dass unser erster Abend in Kambotscha ein ziemlich langer wurde und wir natuerlich alle wohlausgeruht den naechsten Tag fuer die Tempel von Angkor Wat hatten.

Ich glaub auf dem Bild sieht man mir am wenigsten meine nur 4 oder warens doch 5 Stunden Schlaf an. Das war unser erster Tempel der Ta Som Tempel. Das war der Aeusserste der Tempel in der Tempelanlage und wir sind dorthin ziemlich lange gefahren. Der Tempel war schon gross und ein wenig stark zerfallen, aber irgendwie hatte ich mir das noch gewaltiger vorgestellt. Allerdings war das erst der Anfang und im Nachhinein betrachtet haben wir uns von Tempel zu Tempel gesteigert mit Angkor Wat als Hoehepunkt.

Am naechsten Tempel blieb dann auch ein wenig Zeit zum Ausruhen, das war der Pre Rup Tempel, ein ziemlich grosser Tempel, der wie ne Hochzeitstorte 3 oder waren 4, ich weiss nicht mehr so recht, Ebenen hatte. Das Bild ist mein ich aud der obersten entstanden.

Hier siehts man den Tempel noch von unten. Das Bild mit dem Polizisten hat ne ganz lustige Geschichte. Eigentlich wollte er garnicht mit aufs Bild, er hatte nur versucht mir seine Marke und andere Dinge, die er bei sich hatte, als Souvenir anzudrehen. Seine Uniform wollte er mir aber nicht verkaufen :-)

Nunja, die vorherigen Tempel waren eher freistehend, wir hatten aber alle ein Bild im Kopf von einem Tempel, der so langsam vom Urwald wieder zurueckerobert wird. Mit dem Ta Prohm Tempel haben wir dann genau so einen gefunden. Hier gab es Baumriesen, die in Mitten des Tempels wachsen und ihre Wurzel ueber Mauern und sogar in die Mauern der Tempel hineintreiben. Ein echt cooler Anblick! Der Tempel hat mir eigentlich am besten gefallen!

Das ist so ne Art Wuergefeige, die den Baum unter sich nur zum Erreichen der oberen Baumschicht braucht und dann diesen gaenzlich zerstoert. Fiesse Pflanze!!! Aber schoen anzusehen...

Danach gings nach Angkor Thom, eine Art Stadt mit Stadtmauern und vielen Tempeln inside. Den Haupttempel den Bayon Tempel haben wir uns rausgepickt. Der gleicht einem riesen Steinklotz mit vielen Tuermen und langen katakompenaehnlichen Gaengen.

Auch hat er viele Tuerme, die sogenannten Gesichtstuerme, die ihrem Namen entsprechend, in alle 4 Himmelrichtungen verschiedene Gesichter aufweisen. Die sind echt riesig und teilweise noch wirklich gut erhalten. Auch sind sie sehr detailliert, was ueberhaupt in fast alen Tempeln ziemlich auffaellig war. Da gab es fast keinen Stein, der nicht irgendwo ein Ornament hatte, das muss so richtig Arbeit gemacht haben

Hier ein Tor des Angkor Thoms, wohl das Bekannteste, das Suedtor.

Noch schnell ein wenig auf politisch gemacht und auf zum Endspurt dem Abgkor Wat.

Das Bild hat sich dann uns auch aus der Ferne aufgetan.

Auch hier wieder ueberall Verzierungen. Hier wars echt am Extremsten, da gab es einen Gang, so ne Art Kreuzweg, rund um den Tempel, der komplett mit einer fortlaufenden Bildergeschichte versehen war. Aber mit so richtig vielen Details und Kilometerlang. Die ganze Anlage hat naemlich ne Grundflaeche von 1500 x 1300 Metern, also wirklich gross!!!

Auch hab ich hier wieder einen vom Wachpersonal zu nem Bild mit mir bringen koennen. War ne ziemlich steile Treppe, die normalerweise gesperrt ist.

Auch hab ich die ueberall in Stein gehauenen Taennzerinnen in echt angetroffen. Zuerst eine, die einen Pfau darstellt...

... und dann den Rest der Taenzerinnen, auch Apsaras genannt.

Noch ein abschliessendes Gruppenphoto – nicht unbedingt leicht, aber mit 20 Sekunden Selbstauslloeser ziemlich ungefaehrlich machbar - auf nem Seitentempel...

... natuerlich auch noch eins mit mir vor der ganzen Geschichte und weiter gings zum kroenenden Abschluss auf den hoechsten Punkt der Tempelanlage, den Sonnenuntergang anschauen.

Der Tempel dazu hiess Phnom Bakheng. Da der Himmel den Tag aber ziemlich bewoelkt war hat man leider nicht so schoene Bilder machen koennen. Deswegen auch nur ein Bild mir ner Gruppe Maedels aus Kambotscha. Ist doch aus was!

So nun war auch dieser Tag rum und wie soll es anders sein, wenn man mal in Kambotscha ist, was macht man da. Extrem-Tepmel-Anschauen!!!
Den Namen von diesem weiss ich garnicht mehr, der war aber ganz lustig, da er ziemlich hoch einfach auf nen Felsen draufgesetzt wurde. Das ganze Innere wird dabei von einem in den Felsen eingehauenen, liegenden Buddha ausgefuellt. Muss ganz schoen viel Arbeit gemacht haben!!!

Gut, dass ich da noch rechtzeitig gekommen bin, um zu stuetzen und nen Stein unterzulegen :-)

Schnell noch ein Steckenhuhn und einen Katzenfisch zur Staerkung gekauft, gings dann zu dem gemuetlichen Teil ueber.

Chillen am Wasserfall war nun angesagt. Dort gabs dafuer eigens angefertigte Huetten, ausgestattet mit Haengematten, echt klasse Geschichte.

Zur Staerkung gabs dann auch noch eine leckere Sojamilch aus der Dose. Ich hab sie gerade so geschafft und ziehe erneut meinen Hut vor Thomas, dem B-Wertung Athleten, Respekt!!!


Da war spaeter das am Wasserfall Rumsitzen und in diesem Baden schon angenehmer.

Das Wasser ist da ca. 20 Meter in die Tiefe gestuerzt und man kann sich garnicht vorstellen was das fuer ein Wind dort unten war. Selbst aus 10 Meter Entfernung konnte man nur schwer in Richtung des Wasserfalls schauen und nach wenigen Sekunden war man pitschenass.

Den Abend gings dann noch ein wenig in die Stadt, Siem Reap unsicher machen, um dann den naechsten Tag, mittlerweile wars auch schon Mittwoch, wieder die Rueckreise nach Thailand anzutreten. Mensch hab ich mich auf die Fahrt gefreut!
Wir haben dann noch kurz einem Dorf oder fast schon Stadt mitten auf einem riesen See, namens Lake Tonle, einen Besuch erstattet.
Anfangs sah das noch ziemlich ueberschaubar aus...

aber das war wirklich riesig. Dort gabs wirklich alles. Hier z.B. eine Schule

mit angrenzendem Basketballfeld, schwimmend versteht sich!

Sogar eine Kirche haben wir dort gefunden!

Hier ein Blick in eine Krokodilfarm.

Die war an einem Restaurant vertaut, auf dem man auch gleichzeitig Souvebires kaufen konnte, sowie einheimische zu Gesicht bekam. Man beachte die Kette des Kindes in der Mitte!

Selbst auf dem Wasser unterwegs war man nicht sicher. Da wurde unser Boot regelrecht geentert, nur um uns Getraenke oder Obst verkaufen zu koennen.

Das wars dann aber in Kambotscha. Die Fahrt zurueck war nicht ganz so schlimm, man gewoehnt sich echt an alles, denn die meiste Zeit haben wir bei dem Geschaukel wirklich geschlafen! An der Grenze gabs dann noch ein lustiges Bild in Sachen Zeit. Ich wusste garnicht, dass die Zeitzonen auf 5 Minuten genau eingerichtet sind, aber man lernt ja nie aus ;-)

Nach nem wieder mal super leckerem Essen bei der Schwester von der Thai Professorin (Tew) gings den naechsten morgen mit in der Fruehe auf zu Koh Chang. Diesmal in einer neuen Besetzung, d.h. ohne Ami (Michael) und Oesterreicher (Markus), dafuer aber mit den beiden Nichten von Tew, die gerade Ferien hatten.
Hier die neue Truppe bereits auf Koh Chang.

Und ein Bild von mir an meinem allerersten Starnd hier in Thailand und ausserhalb von Europa!!!

Stand meiner Braeune liegt wohl irgenwo zwischen dem ersten von links und dem zweiten, nennt sich wohl dunkles weiss :-) Aber was solls ich hab ja noch ein wenig Zeit hier.

Jedenfalls war der Strand einfach nur weltklasse und der Ausblick auf verschiedene kleine Insel nicht unweit hatte auch was. Die zwei Huegel z.B. haben wir mit Kajaks innerhalb von 15min erreicht. Dort gabs nen echt schoenen Strand nur fuer uns!!!

Passend zum Namen der Insel, gabs dann auch das Chang Bier den Abend. Bei Thais ziemlich gefuehrchtet, da es doch was ueber 6% hat. So haben die mich alle mit Ehrfurcht angeschaut, wie ich denen das Bild gezeigt habe, dabei ist das nur 1% mehr als das andere Bier, was sie normal trinken und es ist auch noch billiger!

Bei den Temperaturen dort liess es sich dann auch schoen lange am Strand aushalten und ich hab ein paar schoene Nachtaufnahmen bekommen.


Waehrend der ganzen Zeit auf der Insel hatten wir uns 4 Roller gemietet, so dass wir einen kompletten Tag genutzt haben mit diesen die Insel zu erkunden. Die Fahrt ueber die Insel war allerdings ein richtiges Abenteuer, so gab es keine eben verlaufenden Strassen, sondern man hat die Strassen einfach so wie die Landschaft an der Kueste eben ist, naemlich nicht eben, dorthin gebaut. Fuer Biker ein richtiges Paradies. Erst einen Berg ueber Serpentinen muehsam erklimmen, um gleich darauf wieder die Bremse beim Abstieg zu plagen. War echt abenteuerlich, allerdings ziemlich langwierig bis man wohin gekommen ist.
Haben uns daher den Tag nur nen Wasserfall in der Mitte der Insel angeschaut. Dort konnte man super baden und von der Seite ohne Probleme nen Koepfer machen.

Auf einem Markt waren wir natuerlich auch. Hier gabs neben zahlreichen Souveniren auch die ein oder andern nuetzlichen Sachen. So bin ich seit dem stolzer Besitzer einer Steinschleuder und mittlerweile auch ziemlich gut im Umgang mit dieser.

Als Abschluss wollte ich noch auf der Insel den Sonnenaufgang beobachten, zumindest hab ich mir das den Abend zuvor in den Kopf gesetzt und wollte mir auch nicht die Bloese geben das dann doch nicht zu machen.
Gesagt getan, habe ich mich dann um 4:30Uhr auf einen Roller geschwungen und bin auf in Richtung Ostkueste gefahren, dummerweise lag unser Strand naemlich an der Westkueste. Naja nach 30min Fahrt und keinem Ende in Sicht, was das Erreichen der Westkueste betrifft, hat sich dann ein anderes Ende aufgetan. Ploetzlich war ohne jedliche Vorwarnung, oder vielleicht hab ich sie nur nicht lesen koennen, die Strasse zu Ende.

Normalerweise haette da ein Bruecke sein muessen, war sie aber nicht und muss wahrscheinlich nem starken Regen zum Opfer gefallen sein. Bin dann unverrichteter Dinge wieder umgekehrt und hab mir den naechst besten Strand gesucht, um dort den Sonnenaufgang abzuwarten, wo ich doch schon auf war.
War dann selbst auf der Westseite doch noch ein schoener Anblick und immerhin lag ich um 7Uhr wieder in meinem Bett, fuer 30min Schlaf, juhu!

Das war dann auch schon Koh Chang. Zurueck gings mit nem kleinen Abstecher ueber Bangkok, d.h. einen Abend was mit den IAESTEs dort machen und den naechsten Tag auf den Chatuchak Weekend Market und Dusit Zoo. Diesmal hatte ich einen VIP Bus nach Lampang, der war echt deluxe, mit nur 24 Plaetzen hatte selbst ich enorme Beinfreiheit, auch war der Service einsame spitze. Es gab sogar einnen Stop nach ca. der Haelfte der Fahrt mit einem gratis Essen, dafuer war auch der Preis ein wenig hoeher. Fuer 600Kilometer doch wirklich 12Euro, absolut pääng!!!
So nun hab ich aber heut einen Moerderblog hingelegt. Ich glaub den hat so gut wie keiner auf einmal durchgelesen, wenn ja absoluten Respekt!!!
Das war einfach zu viel fuer einen, d.h. ich muss das naechste mal einfach nur am Strand rumflaetzen, dann wirds nicht ganz so habbich...
Morgen heissts dann fuer mich wieder ab ins Wochenende, diesmal kein verlaengertes, sondern nur 2 Tage. Mein Ansprechpartner hier, der Sunya, hat mich eingeladen mit zu seiner Familie zu kommen. Die wohnen ca. 5 Stunden mit dem Auto von hier entfernt im Osten nahe der Stadt Chaiyaphum. Mal sehn was mich dort erwartet, er hat naemlich gemeint ich soll mir mal seine baldige Farm anschauen. Er plant naemlich in 5 Jahren hier auszusteigen und Farmer zu werden. Momentan beginnt deswegen gerade sein kleiner Bruder die Stallungen fuer ca. 1000 Schweine und 100 000 Huehner zu bauen. Also alles im grossen Stil und mit mir hat er da mal den richtigen gefunden. Bin schon ganz gespannt, wie das denn in Thailand aussieht!?
Zum Schluss wuensche ich euch noch nen nicht ganz so kalten Herbst und weiterhin Durchhaltevermoegen fuer meinen Blog. Waere schoen, wenn noch wenigstens ein paar Leute sich fuer das was ich hier verzapfe interessieren und sich ab und zu mal melden!
Versuch soweit es die Zeit zulaesst auch auf jede Mail zu antworten!
Euer Stephan
die Zeit vergeht einfach zu schnell hier, der erste Monat ist rum... Wollte mich eigentlich schon laengst mal wieder gemeldet haben, aber der letzte Trip war einfach zu lang und erlebnisreich, als dass ich innerhalb von ein zwei Tagen alles hier veroeffentlicht bekomme. Aber keine Angst die meiste Zeit ging eigentlich fuer das Hochladen der Bilder drauf und weniger fuer die Schreibarbeit!
Hier erst mal die Kurzfassung, dann koennen die Lesefaulen die restlichen Seiten nur noch die Bilder anschauen, die sollten alleine auch genug rueberbringen.
Diesmal gings nach Kambotscha, in Thai fast ziemlich genauso, naemlich Kambutscha, wenn das mal kein Land fuer den Tobi waer :-) Nur essen die da nicht mit dem grossen Loeffel, sonder wohl eher, wenn nicht mit Staebchen, mit dem kleinen, da es wohl eines der aermsten Laender weltweit ist. Noch vom Buergerkrieg gebeutelt wirds aber von Jahr zu Jahr besser, hat man uns zumindest gesagt, aber trotzdem sind noch gut die Spuren dessen erkennbar. In den Reisfeldern nahe der Strasse z.B. warnen alle paar Kilometer Schilder vor Landminen, auch wird mit grossen Plakaten zur Zerstoerung von Waffen aufgerufen und Menschen mit Kriegswunden wie fehlenden Gliedmassen und Brandwunden sieht allgegenwaertig.
Ups. Ich wollte mich ja kurz fassen... Kambotscha hat mir sehr gut gefallen und ich habe dort unterschiedlichste Einblicke in das Land bekommen. Seis die Armut dort, aber gleichzeitig ne komplett andere Welt nahe der Touristengebiete und nicht zu vergessen die einfach nur atemberaubenden Tempelanlagen von Angkor Wat vergangener Zeiten. Der glueckliche Zufall, dass ich dort mit einer Gruppe von 8 Leuten unterwegs war, vorallem, dass eine Person davon eine thailaendische Professorin war, hat das Reisen ziemlich erleichtert und auch fuer meinen schmalen Studentengeldbeutel so einiges moeglich gemacht. Danach d.h. Nach 4 Tagen Kambotscha gings dann noch auf ne Insel oestlich von Bangkok, meine erste in Thailand und war einfach nur schoen dort. Ihr Name ist Koh Chang, sprich Elefanteninsel, aber leider ohne Elefanten, zumindest hab ich keinen dort gesehen. Hab dort auch ein wenig Farbe bekommen, allerdings waren 3 Tage nicht genug sich auszuruhen, da wir ja auch was sehen wollten.
Heimwaerts gings dann noch ueber Bangkok auf nen ziemlich grossen Markt, den Chatuchak Markt und in den Zoo, um anschliessend mit dem VIP Bus wieder in den Norden zu gelangen, puenktlich am Montag morgen, Arbeitsbeginn. Die Woche hab ich dann zum erholen gebraucht, immer dieser Freizeitstress :-) Hab alles gut ueberstanden und mir gehts nach wie vor sehr gut hier.
Jetzt aber zur Version mit den Bildern zum Durchscrollen.
Wie gesagt wir waren mit einer Professorin unterwegs. Sie unterrichtet in Chiang Mai, ca. ne Stunde von mir entfernt, Architektur und scheint ueber ganz Thailand verstreut Geschwister zu haben, wie ich waehrend unserem Trip feststellen konnte.
Denn nachdem ich in Bangkok angekommen bin und der Rest der Truppe am Busbahnhof eingetroffen ist, gings gleich weiter mit dem Bus zu ihrer Schwester, die genau an der kambotschanischen Grenze ein Haus hat.

Und zwar ein ziemlich imposantes Haus. Komplett auf Stelzen gestellt, wurde der erste Stock gleichsam als Autogarage und als offenes Wohnzimmer fuer tagsueber genutzt, so richtig zum Chillen mit Haengematten und Schaukelstuhl. Das Haus hatte auch eine Art Terasse, die allerdings ueberdacht war und auf dem oberen Bild links von den Baeumen verdeckt wird. Optimal zum Grillen und genuetlich ein Bierchen schluerfen, was wir natuerlich dann auch gleich den ersten Abend gemacht haben.

Diesmal war ich mit ner Gruppe von Studenten aus Chiang Mai unterwegs. Wo in Bangkok fast alle IAESTE-Studenten aus Deutschland kommen, so ist in Chiang Mai das meist vertretene Land Ungarn. Desweiteren einer aus der Slowakei und ein vor 4 Jahren IAESTE-Student gleich in Thailand gebliebener Ami, ein Oesterreicher und ein Ungar, der in Tokio studiert und sich fuer 2 Wochen Urlaub genommen hat, um sich uns und seinem Kumpel anzuschliessen.
Die Gastgeber, der Mann ganz in gelb und die Frau in rot, waren super nett und haben sich wirklich herzlich um uns gekuemmert, obwohl sie uns garnicht kannten. Nach einem schoenen Abend dort gings dann ganz frueh am Morgen, um den Massen am Grenzuebergang zu entkommen, auf der Ladeflaeche deren Pickups zur Grenze nahe der Stadt Poipet.

Die Formalien hatten wir bereits einen Tag zuvor erledigt, so dass alles recht unkompliziert ueber die Buehne ging und wir mir nichts dir nichts in Kambotscha standen, wo sich erst einmal eine komplett andere Welt aufgetan hat.

Die bereits fuer uns reservierten Taxis haben uns dort schon erwartet und es ging los mit unserem Kambotscha Trip! Ich wurde zwar schon im Vorfeld von vielen Leuten gewarnt, dass die Strassen in nem ziemlich schlimmen Zustand sein, aber derlei schlecht haette ich nicht gedacht.

Das glich teilweise mehr einer Buckelpiste und selbst unser slalomerprobter Taxifahrer hat es nicht geschafft bei Tempo 20km/h alle Buckel zu umfahren. Mir wurde es dann so nach ner Stunde schon richtig mulmig im Bauch, denk mal vergleichbar wie Seekrank, aber nach nem Zwischenstopp und nem Bier gings wieder besser :-) Auch wurde die Strasse dann auch fuer kambotschanische Verhaeltnisse regelrecht zur Autobahn, sind satte 80km/h gefahren, allerdings zu frueh gefreut, war nur nahe ner groesseren Stadt und die Schlagloecher hatten uns wieder.

Zumindest waren wir so ziemlich die schnellsten auf der Strasse und haben so ziemlich jedes Gefaehrt ueberholt, so auch diesen Monstertruck.

Ich muss bei dem Anblick irgendwie an Star Wars denken :-) War ein echt heisses Teil und gabs vorallem in nur jeder denklichen Ausfuehrung. Seis mit 20 Personen drauf, als Busersatz, oder auch randvoll mit Ladung, vergleichbar mit dem PickUp im naechsten Bild. Der war echt klasse!!!
Entschuldigt ein bisschen die schlechte Qualitaet der Bilder, aber die meisten sind bei holbriger Fahrt, Staub, dreckiger Scheibe und ner Reaktionszeit von ca. 10 Sekunden meine Kamera rausholen, entstanden. So kann man auch nur erahnen, was das Motorrad auf dem naechsten Bild wohl so transportiert. Wenn mans weiss gehts. Es muessten so ca. 20 bis 30 Huehner sein, die alle kopfueber an ner Stange hinter dem Fahrer herumbaumeln :-)

Aber es gab noch Kurioseres ;-) Mein absolutes Favoritenbild und ich bin verdammt stolz dieses so erwischt zu haben. Musste dafuer den Fahrer sogar mal zum langsamer Fahren bringen.

Meineserachtens muessen die bereits tot gewesen sein, aber ich wuerde nicht meine Hand dafuer ins Feuer legen. Die Ferkel, die wir dann auf unserer Rueckreise gesehen haben waren jedenfalls lebendig, hattens aber nicht sonderlich gemuetlich in ihrem Transportbehaeltnis.

Hier auch noch mal 2 Bilder von den Maerkten am Strassenrand. Das erste davon zeigt das wohlbekannte kambotschanische Stockhuhn.

Und hier noch nen kleinen Einblick in nen typischen Markt dort. Irgendwie schaffen sies aber trotzdem die Waren einigermassen sauber zu halten, konnte mich jedenfalls nicht ueber meine Ananas beschweren.

Endlich nach 5 Stunden Fahrt fuer ca. 120 Kilometer ging es, da es noch hell war, gleich weiter zu einem See suedlich von Siem Reap. Dort haben uns gleich Kinder abgefangen die 5 Armbaender fuer nen Dollar verkaufen wollten und einfach nicht locker gelassen haben. Ich glaub letztendlich hat da jeder um seine Ruhe zu haben ein paar gekauft, allerdings mit der Wirkung, das nur noch mehr Kinder hinzugekommen sind :-) Haben uns dann auf ein Boot gerettet und sind zu ner Insel auf dem See aufgebrochen.

Da hat uns dann das gleiche Bild erwartet, nebst Studenten die, um ihr Englisch zu verbessern, auch dort zu finden waren. Waren ganz nette Gespraeche, nur lief es bei allen auf das selbe hinaus. Sie wollten ne finanzielle Unterstuetzung, weil wir doch die reichen Westler sind. Irgendwie schade, dass sie in uns nur ne Art Geldquelle gesehen haben, aber wer solls ihen uebel nehmen, immerhin haben wir die noetigen Mittel ihr Land zu bereisen und wenn ich die protzigen Hotels in der Stadt gesehen habe, dann koennen die garnicht anders ueber uns denken. Wir haben uns dann mit nem weniger teuren Hotel zufriedengegeben.

Fuer 3 Dollar die Nacht, d.h. umgerechnet ca. 2 Euro konnte man nichts sagen. Die Zimmer waren sauber, es gab sogar ne Klimaanlage gegen ein wenig Aufpreis, aber der Ventilator hat auchgereicht, und das Wichtigste, wir hatten nur 10 Minuten zu Fuss in die Stadt. Sicher wars natuerlich auch dort, nachdem dort dezent gefaehrliche Dinge verboten wurden :-)

Auch wars kein Problem seine eigenen Sachen dorthin mitzunehmen, so dass unser erster Abend in Kambotscha ein ziemlich langer wurde und wir natuerlich alle wohlausgeruht den naechsten Tag fuer die Tempel von Angkor Wat hatten.

Ich glaub auf dem Bild sieht man mir am wenigsten meine nur 4 oder warens doch 5 Stunden Schlaf an. Das war unser erster Tempel der Ta Som Tempel. Das war der Aeusserste der Tempel in der Tempelanlage und wir sind dorthin ziemlich lange gefahren. Der Tempel war schon gross und ein wenig stark zerfallen, aber irgendwie hatte ich mir das noch gewaltiger vorgestellt. Allerdings war das erst der Anfang und im Nachhinein betrachtet haben wir uns von Tempel zu Tempel gesteigert mit Angkor Wat als Hoehepunkt.

Am naechsten Tempel blieb dann auch ein wenig Zeit zum Ausruhen, das war der Pre Rup Tempel, ein ziemlich grosser Tempel, der wie ne Hochzeitstorte 3 oder waren 4, ich weiss nicht mehr so recht, Ebenen hatte. Das Bild ist mein ich aud der obersten entstanden.

Hier siehts man den Tempel noch von unten. Das Bild mit dem Polizisten hat ne ganz lustige Geschichte. Eigentlich wollte er garnicht mit aufs Bild, er hatte nur versucht mir seine Marke und andere Dinge, die er bei sich hatte, als Souvenir anzudrehen. Seine Uniform wollte er mir aber nicht verkaufen :-)

Nunja, die vorherigen Tempel waren eher freistehend, wir hatten aber alle ein Bild im Kopf von einem Tempel, der so langsam vom Urwald wieder zurueckerobert wird. Mit dem Ta Prohm Tempel haben wir dann genau so einen gefunden. Hier gab es Baumriesen, die in Mitten des Tempels wachsen und ihre Wurzel ueber Mauern und sogar in die Mauern der Tempel hineintreiben. Ein echt cooler Anblick! Der Tempel hat mir eigentlich am besten gefallen!

Das ist so ne Art Wuergefeige, die den Baum unter sich nur zum Erreichen der oberen Baumschicht braucht und dann diesen gaenzlich zerstoert. Fiesse Pflanze!!! Aber schoen anzusehen...

Danach gings nach Angkor Thom, eine Art Stadt mit Stadtmauern und vielen Tempeln inside. Den Haupttempel den Bayon Tempel haben wir uns rausgepickt. Der gleicht einem riesen Steinklotz mit vielen Tuermen und langen katakompenaehnlichen Gaengen.

Auch hat er viele Tuerme, die sogenannten Gesichtstuerme, die ihrem Namen entsprechend, in alle 4 Himmelrichtungen verschiedene Gesichter aufweisen. Die sind echt riesig und teilweise noch wirklich gut erhalten. Auch sind sie sehr detailliert, was ueberhaupt in fast alen Tempeln ziemlich auffaellig war. Da gab es fast keinen Stein, der nicht irgendwo ein Ornament hatte, das muss so richtig Arbeit gemacht haben

Hier ein Tor des Angkor Thoms, wohl das Bekannteste, das Suedtor.

Noch schnell ein wenig auf politisch gemacht und auf zum Endspurt dem Abgkor Wat.

Das Bild hat sich dann uns auch aus der Ferne aufgetan.

Auch hier wieder ueberall Verzierungen. Hier wars echt am Extremsten, da gab es einen Gang, so ne Art Kreuzweg, rund um den Tempel, der komplett mit einer fortlaufenden Bildergeschichte versehen war. Aber mit so richtig vielen Details und Kilometerlang. Die ganze Anlage hat naemlich ne Grundflaeche von 1500 x 1300 Metern, also wirklich gross!!!

Auch hab ich hier wieder einen vom Wachpersonal zu nem Bild mit mir bringen koennen. War ne ziemlich steile Treppe, die normalerweise gesperrt ist.

Auch hab ich die ueberall in Stein gehauenen Taennzerinnen in echt angetroffen. Zuerst eine, die einen Pfau darstellt...

... und dann den Rest der Taenzerinnen, auch Apsaras genannt.

Noch ein abschliessendes Gruppenphoto – nicht unbedingt leicht, aber mit 20 Sekunden Selbstauslloeser ziemlich ungefaehrlich machbar - auf nem Seitentempel...

... natuerlich auch noch eins mit mir vor der ganzen Geschichte und weiter gings zum kroenenden Abschluss auf den hoechsten Punkt der Tempelanlage, den Sonnenuntergang anschauen.

Der Tempel dazu hiess Phnom Bakheng. Da der Himmel den Tag aber ziemlich bewoelkt war hat man leider nicht so schoene Bilder machen koennen. Deswegen auch nur ein Bild mir ner Gruppe Maedels aus Kambotscha. Ist doch aus was!

So nun war auch dieser Tag rum und wie soll es anders sein, wenn man mal in Kambotscha ist, was macht man da. Extrem-Tepmel-Anschauen!!!
Den Namen von diesem weiss ich garnicht mehr, der war aber ganz lustig, da er ziemlich hoch einfach auf nen Felsen draufgesetzt wurde. Das ganze Innere wird dabei von einem in den Felsen eingehauenen, liegenden Buddha ausgefuellt. Muss ganz schoen viel Arbeit gemacht haben!!!

Gut, dass ich da noch rechtzeitig gekommen bin, um zu stuetzen und nen Stein unterzulegen :-)

Schnell noch ein Steckenhuhn und einen Katzenfisch zur Staerkung gekauft, gings dann zu dem gemuetlichen Teil ueber.

Chillen am Wasserfall war nun angesagt. Dort gabs dafuer eigens angefertigte Huetten, ausgestattet mit Haengematten, echt klasse Geschichte.

Zur Staerkung gabs dann auch noch eine leckere Sojamilch aus der Dose. Ich hab sie gerade so geschafft und ziehe erneut meinen Hut vor Thomas, dem B-Wertung Athleten, Respekt!!!


Da war spaeter das am Wasserfall Rumsitzen und in diesem Baden schon angenehmer.

Das Wasser ist da ca. 20 Meter in die Tiefe gestuerzt und man kann sich garnicht vorstellen was das fuer ein Wind dort unten war. Selbst aus 10 Meter Entfernung konnte man nur schwer in Richtung des Wasserfalls schauen und nach wenigen Sekunden war man pitschenass.

Den Abend gings dann noch ein wenig in die Stadt, Siem Reap unsicher machen, um dann den naechsten Tag, mittlerweile wars auch schon Mittwoch, wieder die Rueckreise nach Thailand anzutreten. Mensch hab ich mich auf die Fahrt gefreut!
Wir haben dann noch kurz einem Dorf oder fast schon Stadt mitten auf einem riesen See, namens Lake Tonle, einen Besuch erstattet.
Anfangs sah das noch ziemlich ueberschaubar aus...

aber das war wirklich riesig. Dort gabs wirklich alles. Hier z.B. eine Schule

mit angrenzendem Basketballfeld, schwimmend versteht sich!

Sogar eine Kirche haben wir dort gefunden!

Hier ein Blick in eine Krokodilfarm.

Die war an einem Restaurant vertaut, auf dem man auch gleichzeitig Souvebires kaufen konnte, sowie einheimische zu Gesicht bekam. Man beachte die Kette des Kindes in der Mitte!

Selbst auf dem Wasser unterwegs war man nicht sicher. Da wurde unser Boot regelrecht geentert, nur um uns Getraenke oder Obst verkaufen zu koennen.

Das wars dann aber in Kambotscha. Die Fahrt zurueck war nicht ganz so schlimm, man gewoehnt sich echt an alles, denn die meiste Zeit haben wir bei dem Geschaukel wirklich geschlafen! An der Grenze gabs dann noch ein lustiges Bild in Sachen Zeit. Ich wusste garnicht, dass die Zeitzonen auf 5 Minuten genau eingerichtet sind, aber man lernt ja nie aus ;-)

Nach nem wieder mal super leckerem Essen bei der Schwester von der Thai Professorin (Tew) gings den naechsten morgen mit in der Fruehe auf zu Koh Chang. Diesmal in einer neuen Besetzung, d.h. ohne Ami (Michael) und Oesterreicher (Markus), dafuer aber mit den beiden Nichten von Tew, die gerade Ferien hatten.
Hier die neue Truppe bereits auf Koh Chang.

Und ein Bild von mir an meinem allerersten Starnd hier in Thailand und ausserhalb von Europa!!!

Stand meiner Braeune liegt wohl irgenwo zwischen dem ersten von links und dem zweiten, nennt sich wohl dunkles weiss :-) Aber was solls ich hab ja noch ein wenig Zeit hier.

Jedenfalls war der Strand einfach nur weltklasse und der Ausblick auf verschiedene kleine Insel nicht unweit hatte auch was. Die zwei Huegel z.B. haben wir mit Kajaks innerhalb von 15min erreicht. Dort gabs nen echt schoenen Strand nur fuer uns!!!

Passend zum Namen der Insel, gabs dann auch das Chang Bier den Abend. Bei Thais ziemlich gefuehrchtet, da es doch was ueber 6% hat. So haben die mich alle mit Ehrfurcht angeschaut, wie ich denen das Bild gezeigt habe, dabei ist das nur 1% mehr als das andere Bier, was sie normal trinken und es ist auch noch billiger!

Bei den Temperaturen dort liess es sich dann auch schoen lange am Strand aushalten und ich hab ein paar schoene Nachtaufnahmen bekommen.


Waehrend der ganzen Zeit auf der Insel hatten wir uns 4 Roller gemietet, so dass wir einen kompletten Tag genutzt haben mit diesen die Insel zu erkunden. Die Fahrt ueber die Insel war allerdings ein richtiges Abenteuer, so gab es keine eben verlaufenden Strassen, sondern man hat die Strassen einfach so wie die Landschaft an der Kueste eben ist, naemlich nicht eben, dorthin gebaut. Fuer Biker ein richtiges Paradies. Erst einen Berg ueber Serpentinen muehsam erklimmen, um gleich darauf wieder die Bremse beim Abstieg zu plagen. War echt abenteuerlich, allerdings ziemlich langwierig bis man wohin gekommen ist.
Haben uns daher den Tag nur nen Wasserfall in der Mitte der Insel angeschaut. Dort konnte man super baden und von der Seite ohne Probleme nen Koepfer machen.

Auf einem Markt waren wir natuerlich auch. Hier gabs neben zahlreichen Souveniren auch die ein oder andern nuetzlichen Sachen. So bin ich seit dem stolzer Besitzer einer Steinschleuder und mittlerweile auch ziemlich gut im Umgang mit dieser.

Als Abschluss wollte ich noch auf der Insel den Sonnenaufgang beobachten, zumindest hab ich mir das den Abend zuvor in den Kopf gesetzt und wollte mir auch nicht die Bloese geben das dann doch nicht zu machen.
Gesagt getan, habe ich mich dann um 4:30Uhr auf einen Roller geschwungen und bin auf in Richtung Ostkueste gefahren, dummerweise lag unser Strand naemlich an der Westkueste. Naja nach 30min Fahrt und keinem Ende in Sicht, was das Erreichen der Westkueste betrifft, hat sich dann ein anderes Ende aufgetan. Ploetzlich war ohne jedliche Vorwarnung, oder vielleicht hab ich sie nur nicht lesen koennen, die Strasse zu Ende.

Normalerweise haette da ein Bruecke sein muessen, war sie aber nicht und muss wahrscheinlich nem starken Regen zum Opfer gefallen sein. Bin dann unverrichteter Dinge wieder umgekehrt und hab mir den naechst besten Strand gesucht, um dort den Sonnenaufgang abzuwarten, wo ich doch schon auf war.
War dann selbst auf der Westseite doch noch ein schoener Anblick und immerhin lag ich um 7Uhr wieder in meinem Bett, fuer 30min Schlaf, juhu!

Das war dann auch schon Koh Chang. Zurueck gings mit nem kleinen Abstecher ueber Bangkok, d.h. einen Abend was mit den IAESTEs dort machen und den naechsten Tag auf den Chatuchak Weekend Market und Dusit Zoo. Diesmal hatte ich einen VIP Bus nach Lampang, der war echt deluxe, mit nur 24 Plaetzen hatte selbst ich enorme Beinfreiheit, auch war der Service einsame spitze. Es gab sogar einnen Stop nach ca. der Haelfte der Fahrt mit einem gratis Essen, dafuer war auch der Preis ein wenig hoeher. Fuer 600Kilometer doch wirklich 12Euro, absolut pääng!!!
So nun hab ich aber heut einen Moerderblog hingelegt. Ich glaub den hat so gut wie keiner auf einmal durchgelesen, wenn ja absoluten Respekt!!!
Das war einfach zu viel fuer einen, d.h. ich muss das naechste mal einfach nur am Strand rumflaetzen, dann wirds nicht ganz so habbich...
Morgen heissts dann fuer mich wieder ab ins Wochenende, diesmal kein verlaengertes, sondern nur 2 Tage. Mein Ansprechpartner hier, der Sunya, hat mich eingeladen mit zu seiner Familie zu kommen. Die wohnen ca. 5 Stunden mit dem Auto von hier entfernt im Osten nahe der Stadt Chaiyaphum. Mal sehn was mich dort erwartet, er hat naemlich gemeint ich soll mir mal seine baldige Farm anschauen. Er plant naemlich in 5 Jahren hier auszusteigen und Farmer zu werden. Momentan beginnt deswegen gerade sein kleiner Bruder die Stallungen fuer ca. 1000 Schweine und 100 000 Huehner zu bauen. Also alles im grossen Stil und mit mir hat er da mal den richtigen gefunden. Bin schon ganz gespannt, wie das denn in Thailand aussieht!?
Zum Schluss wuensche ich euch noch nen nicht ganz so kalten Herbst und weiterhin Durchhaltevermoegen fuer meinen Blog. Waere schoen, wenn noch wenigstens ein paar Leute sich fuer das was ich hier verzapfe interessieren und sich ab und zu mal melden!
Versuch soweit es die Zeit zulaesst auch auf jede Mail zu antworten!
Euer Stephan
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